Gemeindegroschen für die Arbeit vor Ort

Kassel, 21. Juni 2007. Die Aktion Gemeindegroschen 2007 der Evangelischen Kirchengemeinden in Kassel ist in dieser Woche angelaufen. Die Einnahmen sind für die Arbeit vor Ort in den Kasseler Kirchengemeinden bestimmt.

"Die Arbeit der Kirchengemeinden in den Stadtteilen ist vielfältig und bezieht Menschen aller Altersgruppen ein", sagt Stadtdekanin Barbara Heinrich. Die Angebote reichten von Kindergottesdienst, Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmandengruppen, über Vorträge, Ausstellungen und Kirchenmusik bis hin zu Besuchsdiensten und speziellen Gruppen und Kursen für Senioren. "Diese Arbeit stellt das lebendige Fundament der Kirche dar. In ihr zeigt sich gelebter Glaube", so Heinrich. Die Kirchengemeinden böten den Menschen Gemeinschaft in unmittelbarer Nachbarschaft.

Über 2000 ehrenamtliche, haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter gestalten die Arbeit in den Kasseler Kirchengemeinden. Die größte Gruppe der Mitarbeitenden sind die Ehrenamtlichen. Als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher beispielsweise leiten sie gemeinsam mit den Pfarrern die Gemeinden und sind verantwortlich für das Leben und Arbeiten in den Gemeinden. Am 30. September stellen sich wieder zahlreiche Männer und Frauen im Rahmen der Kirchenvorstandswahlen für den Dienst in den Kirchengemeinden zur Verfügung. "Da die Erfüllung der Aufgaben in den Kirchengemeinden auch finanzielles Engagement erfordert, bitten wir unsere Gemeindeglieder die Arbeit der Evangelischen Kirche in Kassel mit einer Spende zu unterstützen", so Heinrich.

Mit der Aktion Gemeindegroschen werden vor allem diejenigen Kirchenmitglieder angesprochen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Kirchensteuer bezahlen, sich aber trotzdem an der Unterstützung kirchlicher Arbeit beteiligen möchten. Da die Mitglieder, die Kirchensteuer entrichten, für die Evangelische Kirche in Kassel aus Gründen des Datenschutzes und des Steuergeheimnisses anonym bleiben, wird das Schreiben zur Aktion Gemeindegroschen an alle evangelischen Haushalte verschickt. Auf diese Weise kamen im vergangenen Jahr rund 63.000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit zusammen.