Plakataktion: Grabstättenvorsorge zu Lebzeiten

Kassel, 15. Oktober 2007. Die Kasseler Friedhofsverwaltung wirbt derzeit verstärkt für die Grabstättenvorsorge zu Lebzeiten. Noch bis 23. Oktober macht sie mit einer Plakataktion an Straßenkreuzungen und an den Eingangstoren der Friedhöfe auf die Möglichkeit der Vorsorge aufmerksam.

Jahrzehntelang konnte man auf Kasseler Friedhöfen Grabstätten nur nach dem Tod eines Angehörigen aussuchen. Vor neun Jahren ist diese Bestimmung aus der Friedhofsatzung entfernt worden.

"Immer noch ist in der Bevölkerung zu wenig bekannt, dass man sich sein Wahlgrab bereits zu Lebzeiten aussuchen und reservieren kann", sagt Jürgen Rehs, Leiter der Friedhofsverwaltung Kassel. Deshalb startete die Kasseler Friedhofsverwaltung Anfang Oktober diese öffentliche Aktion.

"Der Vorsorgegedanke in medizinischen Bereich ist bereits durch die Patientenverfügung allgemein bekannt, aber auch die sogenannten letzten Dinge können ebenfalls zu Lebzeiten geregelt werden", sagt Rehs. Der Erwerb des eigenen Grabes zu Lebzeiten gebe den Menschen ein Stück Sicherheit und Beruhigung.

Die Bürger könnten sich auf ihrem Stadtteilfriedhof Wahlgrabstätten für Erd- oder Urnenbestattung auswählen. Die Friedhofsgärtner vor Ort zeigten auf Wunsch die verschiedenen Möglichkeiten und Stellen, aber auch Bespiele der verschiedenen Grabarten. Der Platz werde nach Zahlung der aktuellen Gebühr reserviert. Die Laufzeit des Grabes beginne mit dem Tag der ersten Bestattung in der Wunschgrabstätte, so Rehs.

Weitere Informationen und Terminvereinbarungen für Besichtigungen von Grabstätten auf dem Hauptfriedhof und den Stadtteilfriedhöfen:

Friedhofsverwaltung Kassel,
Tannenheckerweg 6,
Telefon 0561/98395-0,
E-Mail: info@friedhofsverwaltung-kassel.de