Aktuell: Werkstatt Frauenarbeit übte die Kunst des Netzwerkens

Kassel (medio). «Bist Du mit dem Auto hier?», «Hörst Du auch so gern Country?», «Hast Du Kinder?» - so schwirrte es durch den Raum während der Kennenlernübung im Workshop "Die Kuns des Netzwerkens". Eingeladen zu dieser Fortbildung Anfang September im Haus der Kirche hatte das Referat Erwachsenenbildung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

«Netzwerke - also die Kontakte zu anderen Menschen - prägen unser soziales Umfeld. Auch die Frauenarbeit ist angewiesen auf intensive und weitreichende Kontakte zu anderen Menschen und Organisationen», heißt es in einem Kurzbericht des Referats über die Veranstaltung, die von den beiden Fachreferentinnen Sabine Schött und Maja Schauder vom Referat geleitet wurde. Dabei seien Frauen an sich schon die geborenen Netzwerkerinnen. Denn immer, wenn alles gleichzeitig erledigt werden soll, seinen Freundinnen, Omas und Bekannte die naheliegendste Lösung zur Bewältigung der Aufgaben, heißt es weiter.

Aber wie baue ich ein Netzwerk auf? Wie bekomme ich Kontakt zu hilfreichen Menschen und was kann ich denn im Gegenzug geben? Die Kunst des Netzwerkens vermittelten die Sozialpädagoginnen Schött und Schauder - coronabedingt - in einem kleinen Kreis von kirchlich engagierten Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen, darunter eine Juristin, eine Pfarrerin, eine Journalistin und andere mehr.

Die Schwierigkeiten würden in der Regel bereits mit der ersten Kontaktaufnahme beginnen, so die Referentinnen. Frauen, die zuhören können und ehrlich und authentisch seien, hätten schon gewonnen. Ebenso sei positive eine Einstellung und Gemeinsamkeiten vorteilhaft für das Knüpfen von Kontakten. Voraussetzung für ein gelungenes Netzwerken sei die Bereitschaft, in Vorleistung zu treten. «Was macht mich für den anderen interessant? Wo kann ich helfen? Frauen haben durch aus noch Aufholbedarf in der Selbstdarstellung», so Schött.

Ganz praktisch vermittelten die beiden Fachkräfte die Kunst des Smalltalks mit Übungen, die trotz des nötigen Abstandes richtig Spaß machten. Schnell hatten die Teilnehmerinnen herausgefunden, welche Person den Urlaub ebenfalls in Deutschland verbracht hatte und wer wann geboren wurde. Das Referat plane, die Ergebnisse des Workshops weiter zu vertiefen und ggf. auch online zu vermitteln. Bei Interesse können man sich an die Referentinnen unter der E-Mail-Adresse erwachsenenbildung@ekkw.de wenden. (28.09.2020)

2020-09-28 31382

Ein funktionierendes Netzwerk aufbauen
Werkstatt Frauenarbeit übte die Kunst des Netzwerkens

Werkstatt Frauenarbeit übte die Kunst des Netzwerkens
Leiteten den Workshop an: Maja Schauder und Sabine Schött, zuständig für Bildungsangebote für Frauen beim Referat Erwachsenenbildung. (Foto: Referat Erwachsenenbildung)

Kassel (medio). «Bist Du mit dem Auto hier?», «Hörst Du auch so gern Country?», «Hast Du Kinder?» - so schwirrte es durch den Raum während der Kennenlernübung im Workshop "Die Kuns des Netzwerkens". Eingeladen zu dieser Fortbildung Anfang September im Haus der Kirche hatte das Referat Erwachsenenbildung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

«Netzwerke - also die Kontakte zu anderen Menschen - prägen unser soziales Umfeld. Auch die Frauenarbeit ist angewiesen auf intensive und weitreichende Kontakte zu anderen Menschen und Organisationen», heißt es in einem Kurzbericht des Referats über die Veranstaltung, die von den beiden Fachreferentinnen Sabine Schött und Maja Schauder vom Referat geleitet wurde. Dabei seien Frauen an sich schon die geborenen Netzwerkerinnen. Denn immer, wenn alles gleichzeitig erledigt werden soll, seinen Freundinnen, Omas und Bekannte die naheliegendste Lösung zur Bewältigung der Aufgaben, heißt es weiter.

Aber wie baue ich ein Netzwerk auf? Wie bekomme ich Kontakt zu hilfreichen Menschen und was kann ich denn im Gegenzug geben? Die Kunst des Netzwerkens vermittelten die Sozialpädagoginnen Schött und Schauder - coronabedingt - in einem kleinen Kreis von kirchlich engagierten Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen, darunter eine Juristin, eine Pfarrerin, eine Journalistin und andere mehr.

Die Schwierigkeiten würden in der Regel bereits mit der ersten Kontaktaufnahme beginnen, so die Referentinnen. Frauen, die zuhören können und ehrlich und authentisch seien, hätten schon gewonnen. Ebenso sei positive eine Einstellung und Gemeinsamkeiten vorteilhaft für das Knüpfen von Kontakten. Voraussetzung für ein gelungenes Netzwerken sei die Bereitschaft, in Vorleistung zu treten. «Was macht mich für den anderen interessant? Wo kann ich helfen? Frauen haben durch aus noch Aufholbedarf in der Selbstdarstellung», so Schött.

Ganz praktisch vermittelten die beiden Fachkräfte die Kunst des Smalltalks mit Übungen, die trotz des nötigen Abstandes richtig Spaß machten. Schnell hatten die Teilnehmerinnen herausgefunden, welche Person den Urlaub ebenfalls in Deutschland verbracht hatte und wer wann geboren wurde. Das Referat plane, die Ergebnisse des Workshops weiter zu vertiefen und ggf. auch online zu vermitteln. Bei Interesse können man sich an die Referentinnen unter der E-Mail-Adresse erwachsenenbildung@ekkw.de wenden. (28.09.2020)


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Weitere Informationen zu den Bildungsangeboten des Referats für Frauen finden Sie im Internet unter: