Aktuell: Ministerpräsident Bouffier besuchte Diakonisches Werk in Hanau

Hanau-Wolfgang (medio). Bei seinen vorweihnachtlichen Besuchen in sozialen Einrichtungen hat der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in der vergangenen Woche Halt bei dem Diakonischen Werk Hanau-Main-Kinzig gemacht. Bouffier schaute sich am 2.12. die Räumlichkeiten im Technologiepark Hanau-Wolfgang an und informierte sich über die Arbeit des an drei Standorten im Main-Kinzig-Kreis tätigen Werks. Die Beraterinnen und Berater der Diakonie unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
 
Dekan Dr. Martin Lückhoff (Kirchenkreis Hanau) führte zu Beginn in die Arbeit des Diakonischen Werkes mit rund 40 hauptamtlich Beschäftigten ein, heißt es in einer Mitteilung der Diakonie Hessen. «Sie sind ein wichtiger Ansprechpartner, um denjenigen zu helfen, die nicht mehr wissen, wie es weitergeht. Sie geben Orientierung und können Lösungen aufzeigen. Das ist wichtig, um nach vorne zu schauen», lobte Bouffier und überreichte einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro zur Förderung des Projektes «Integrierte Seniorenberatung». Dieses läuft 2020 an und zielt darauf ab, die häufig komplexen Problemlagen älterer Menschen ganzheitlich in den Blick zu nehmen, heißt es weiter.

2019-12-09 29781

Scheck für neues Projekt «Integrierte Seniorenberatung»
Ministerpräsident Bouffier besuchte Diakonisches Werk in Hanau

Ministerpräsident Bouffier besuchte Diakonisches Werk in Hanau

Hanau-Wolfgang (medio). Bei seinen vorweihnachtlichen Besuchen in sozialen Einrichtungen hat der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in der vergangenen Woche Halt bei dem Diakonischen Werk Hanau-Main-Kinzig gemacht. Bouffier schaute sich am 2.12. die Räumlichkeiten im Technologiepark Hanau-Wolfgang an und informierte sich über die Arbeit des an drei Standorten im Main-Kinzig-Kreis tätigen Werks. Die Beraterinnen und Berater der Diakonie unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
 
Dekan Dr. Martin Lückhoff (Kirchenkreis Hanau) führte zu Beginn in die Arbeit des Diakonischen Werkes mit rund 40 hauptamtlich Beschäftigten ein, heißt es in einer Mitteilung der Diakonie Hessen. «Sie sind ein wichtiger Ansprechpartner, um denjenigen zu helfen, die nicht mehr wissen, wie es weitergeht. Sie geben Orientierung und können Lösungen aufzeigen. Das ist wichtig, um nach vorne zu schauen», lobte Bouffier und überreichte einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro zur Förderung des Projektes «Integrierte Seniorenberatung». Dieses läuft 2020 an und zielt darauf ab, die häufig komplexen Problemlagen älterer Menschen ganzheitlich in den Blick zu nehmen, heißt es weiter.

Scheckübergabe (v.l.): Dekan Dr. Lückhoff, Ministerpräsident Bouffier, Diakoniepfarrer Laukel und Dekan Hammann. Im Hintergrund ist Diakonie-Hessen-Vorstand Dr. Clausen zu sehen. (Foto: Diakonie)

Durch den Verlust des Partners, Einschränkungen der Gesundheit und der Mobilität oder auch durch unfreiwillige Wohnungswechsel werde eine selbständige Lebensführung oft eingeschränkt. Mit dem Projekt soll älteren Menschen in einer aufsuchenden Beratungsform geholfen werden. Diakoniepfarrer Bernd Laukel, der Leiter des Diakonischen Werks Hanau-Mainz-Kinzig, sagte: «Nicht nur die Organisation von Pflege stellt ältere Menschen und ihre Angehörigen vor eine große Herausforderung. Immer mehr ältere Menschen benötigen Hilfe und Unterstützung in der ganz alltäglichen Bewältigung ihres Lebens.»     
 
Im Anschluss kam Bouffier in kleiner Runde ins Gespräch mit Beraterinnen und Beratern. Dabei habe sich der Ministerpräsident als ehemaliger Rechtsanwalt äußerst kundig etwa in den Themen Asylverfahren, Schuldnerberatung und Familienrecht gezeigt. Abschließend stellte Bouffier fest: «Sozialberatung ist der Spiegel der Gesellschaft.» An der Gesprächsrunde nahm auch Dr. Harald Clausen, Vorstand der Diakonie Hessen, teil. «Der Austausch zwischen Politik und Sozialarbeit vor Ort bringt die Themen der Menschen nach vorne», sagte Dr. Clausen. «Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Beratungsstellen sind für die Menschen in Not da. Es ist wichtig, dass auch diejenigen, die politische Entscheidungen für uns alle treffen, wissen, wie es den Menschen geht, die ganz unten sind.»

Stichwort: Diakonisches Werk Hanau-Main-Kinzig

Das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Hanau ist Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen suchen. Menschen in Notlagen erfahren Zuwendung und Begleitung. Konflikte werden angesprochen und als Chance zum Lernen betrachtet. Ratsuchenden werden Wege aufgezeigt und zu eigenem Handeln ermutigt. Die Angebote umfassen ambulante Suchthilfe, psychologische Beratung sowie allgemeine Sozial-, Migrations-, Flüchtlings- und Schuldnerberatung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausgebildete Fachkräfte (Sozialarbeiter, Sozialpädagogen oder Diplom-Psychologen). Die Beratungen sind kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht. Ratsuchende können unabhängig von ihrer Abstammung, Herkunft oder Nationalität, religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung, des Geschlechts oder des Alters die Beratungen in Anspruch nehmen. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.diakonie-hanau-main-kinzig.de. (09.12.2019)


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Das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig finden Sie im Internet unter: