Aktuell: «Gebetswoche für die Einheit der Christen» ruft zur Gastfreundschaft auf

Hannover (medio). «Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich», fanden der Apostel Paulus und seine Mitreisenden als sie auf Malta Schiffbruch erlitten. Unter diesem Motto steht auch die Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis zum 25. Januar zum Anfang des Jahres. Sie nimmt besonders Bezug auf das Thema Flucht und Migration. Dabei macht die Apostelgeschichte deutlich, wie aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft entstehen kann.

Mit einem Rettungsboot in der Kirche wird die Gebetswoche mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 19. Januar, in Hannover eröffnet. Der Gottesdienst findet in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis statt, Rote Reihe 8, und beginnt um 15 Uhr. Mit dem Rettungsboot sowie mit beschrifteten Rettungswesten greifen die Mitwirkenden im Laufe des Gottesdienstes das Themenfeld von Schiffbruch und Rettung auf und weisen auf Werte wie Versöhnung, Gastfreundlichkeit, Umkehr oder Hoffnung hin, für die sich Christinnen und Christen weltweit einsetzen, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Die Gebetswoche wird jedes Jahr im Januar begangen

An der Gebetswoche beteiligen sich traditionell Christen aller Konfessionen. Weltweit wird die Aktion vom Ökumenischen Rat der Kirchen und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen getragen.
Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird auf der Nordhalbkugel jährlich zwischen den Festen von St. Peter und Paul gefeiert, während sie auf der Südhalbkugel auch zu Pfingsten stattfindet. Die Organisation übernimmt jedes Jahr ein ökumenischer Partner einer bestimmten Region, der liturgische Texte zu einem biblischen Thema erarbeitet. Im Anschluss befasst sich eine internationale Redaktionsgruppe aus Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen mit den Texten und bereitet sie für den weltweiten Einsatz im Gottesdienst auf. Diese werden vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen später veröffentlicht. (17.01.2020)

2020-01-17 29964

«Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich»
«Gebetswoche für die Einheit der Christen» ruft zur Gastfreundschaft auf

«Gebetswoche für die Einheit der Christen» ruft zur Gastfreundschaft auf

Hannover (medio). «Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich», fanden der Apostel Paulus und seine Mitreisenden als sie auf Malta Schiffbruch erlitten. Unter diesem Motto steht auch die Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis zum 25. Januar zum Anfang des Jahres. Sie nimmt besonders Bezug auf das Thema Flucht und Migration. Dabei macht die Apostelgeschichte deutlich, wie aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft entstehen kann.

Mit einem Rettungsboot in der Kirche wird die Gebetswoche mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 19. Januar, in Hannover eröffnet. Der Gottesdienst findet in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis statt, Rote Reihe 8, und beginnt um 15 Uhr. Mit dem Rettungsboot sowie mit beschrifteten Rettungswesten greifen die Mitwirkenden im Laufe des Gottesdienstes das Themenfeld von Schiffbruch und Rettung auf und weisen auf Werte wie Versöhnung, Gastfreundlichkeit, Umkehr oder Hoffnung hin, für die sich Christinnen und Christen weltweit einsetzen, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Die Gebetswoche wird jedes Jahr im Januar begangen

An der Gebetswoche beteiligen sich traditionell Christen aller Konfessionen. Weltweit wird die Aktion vom Ökumenischen Rat der Kirchen und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen getragen.
Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird auf der Nordhalbkugel jährlich zwischen den Festen von St. Peter und Paul gefeiert, während sie auf der Südhalbkugel auch zu Pfingsten stattfindet. Die Organisation übernimmt jedes Jahr ein ökumenischer Partner einer bestimmten Region, der liturgische Texte zu einem biblischen Thema erarbeitet. Im Anschluss befasst sich eine internationale Redaktionsgruppe aus Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen mit den Texten und bereitet sie für den weltweiten Einsatz im Gottesdienst auf. Diese werden vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen später veröffentlicht. (17.01.2020)


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Weitere Informationen zur Gebetswoche finden Sie unter

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Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland finden Sie unter