Montag: 3 Fragen an Bischof Prof. Dr. Hein

Fischer: Herr Bischof Hein, Sie haben in Ihrem Bericht die Kulturleistung der Evangelischen Kirche angesprochen. Was hat die Kirche im Segment der Popkultur zu bieten?

Bischof Prof. Dr. Hein: Zum einen sind wir eine der ganz wenigen Kirchen, die eine Stelle eingerichtet haben für einen Kantor für Popmusik.

Zweitens gibt es in ungezählten Gemeinden inzwischen Gospelchöre, so dass wir den Eindruck haben, dass gerade über diesen Weg sehr viele junge Hörer angesprochen werden, die einen anderen Musikgeschmack haben als etwa die ältere Generation.

Fischer: Die Kirche hat wunderschöne Räume zu bieten. Kommt das auch bei jungen Menschen an?

Bischof Prof. Dr. Hein: Ich habe den Eindruck, dass sakrale Räume immer ganz besondere Ausstrahlung haben. Und dass gilt auch für Jugendliche. Ich denke, die Nutzung sakraler Räume kann auch für Jugendliche ganz spannend werden. Das bedeutet auch: Die Gemeinden müssen bereit sein, sich hier zu öffnen.

Fischer: Welchen Formen sollte sich die Kirche nach Ihrer Einschätzung ebenfalls öffnen?

Bischof Prof. Dr. Hein: Unsere Kirchen sind, gerade im ländlichen Bereich, oft die einzigen Orte, an denen es in Dörfern noch Kultur gibt. Insofern sind Kirchen über den Gottesdienst hinaus, Orte der Begegnung, zum Beispiel Konzerte von Gesangsvereinen oder von Popgruppen, die im ländlichen Raum beheimatet sind. Ich plädiere für eine möglichst große Öffnung, um die Kirche auch zu etwas werden zu lassen, was man vielleicht als Kulturhaus bezeichnen könnte.

Die Fragen stellte Pfarrer Christan Fischer.

2008-11-26 5006


3 Fragen an Bischof Prof. Dr. Hein

 

Fischer: Herr Bischof Hein, Sie haben in Ihrem Bericht die Kulturleistung der Evangelischen Kirche angesprochen. Was hat die Kirche im Segment der Popkultur zu bieten?

Bischof Prof. Dr. Hein: Zum einen sind wir eine der ganz wenigen Kirchen, die eine Stelle eingerichtet haben für einen Kantor für Popmusik.

Zweitens gibt es in ungezählten Gemeinden inzwischen Gospelchöre, so dass wir den Eindruck haben, dass gerade über diesen Weg sehr viele junge Hörer angesprochen werden, die einen anderen Musikgeschmack haben als etwa die ältere Generation.

Fischer: Die Kirche hat wunderschöne Räume zu bieten. Kommt das auch bei jungen Menschen an?

Bischof Prof. Dr. Hein: Ich habe den Eindruck, dass sakrale Räume immer ganz besondere Ausstrahlung haben. Und dass gilt auch für Jugendliche. Ich denke, die Nutzung sakraler Räume kann auch für Jugendliche ganz spannend werden. Das bedeutet auch: Die Gemeinden müssen bereit sein, sich hier zu öffnen.

Fischer: Welchen Formen sollte sich die Kirche nach Ihrer Einschätzung ebenfalls öffnen?

Bischof Prof. Dr. Hein: Unsere Kirchen sind, gerade im ländlichen Bereich, oft die einzigen Orte, an denen es in Dörfern noch Kultur gibt. Insofern sind Kirchen über den Gottesdienst hinaus, Orte der Begegnung, zum Beispiel Konzerte von Gesangsvereinen oder von Popgruppen, die im ländlichen Raum beheimatet sind. Ich plädiere für eine möglichst große Öffnung, um die Kirche auch zu etwas werden zu lassen, was man vielleicht als Kulturhaus bezeichnen könnte.

Die Fragen stellte Pfarrer Christan Fischer.


keyboard_arrow_left Übersicht

Hier gelangen Sie wieder zurück zur vorherigen Übersicht: