Dienstag: 3 Fragen an Vizepräsident Dr. Knöppel

Fischer: Alle reden von der Wirtschaftskrise. Herr Vizepräsident, welche Auswirkungen hat die Krise konkret für die Kirche?

Vizepräsident Dr. Knöppel: Wir können das im Moment noch gar nicht absehen. Wir haben das natürlich mit großer Sorge verfolgt, dass die Finanzkrise tatsächlich in der realen Wirtschaft angekommen ist.

Ich glaube, diese Gewissheit ist inzwischen da und Auswirkungen auf die Realwirtschaft bedeuten, Beschäftigungsverhältnisse können davon betroffen sein. Letztlich können wir bei den Kirchensteuereinnahmen betroffen sein. Im nächsten oder im übernächsten Jahr.

Fischer: Was heißt das dann konkret? Müssen Sie jetzt schon gegensteuern?

Vizepräsident Dr. Knöppel: Wir müssen natürlich zunächst einmal die Situation aufmerksam beobachten und auch schauen, wie die Einschätzung der Fachleute auf den Finanzmärkten und in Bankenkreisen aussieht. Da hört man unterschiedliches. Wir haben ja schon einen Konsolidierungsplan für unsere Landeskirche beschlossen, der uns einen gewissen Puffer verschafft, um darauf gut zu reagieren.

Fischer: Befürchten Sie Auswirkungen auf die sozialen Dienstleistungen der Kirche und die gemeindlichen Aktivitäten?

Vizepräsident Dr. Knöppel: Die Aktivitäten der Kirche, auch der Kirchengemeinden beruhen auf Haushaltsplanungen, die wir verabschiedet haben, und ich glaube, für den Doppelhaushalt 2008/2009 sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Die Fragen stellte Pfarrer Christan Fischer.

2008-11-26 5010


3 Fragen an Vizepräsident Dr. Knöppel

 

Fischer: Alle reden von der Wirtschaftskrise. Herr Vizepräsident, welche Auswirkungen hat die Krise konkret für die Kirche?

Vizepräsident Dr. Knöppel: Wir können das im Moment noch gar nicht absehen. Wir haben das natürlich mit großer Sorge verfolgt, dass die Finanzkrise tatsächlich in der realen Wirtschaft angekommen ist.

Ich glaube, diese Gewissheit ist inzwischen da und Auswirkungen auf die Realwirtschaft bedeuten, Beschäftigungsverhältnisse können davon betroffen sein. Letztlich können wir bei den Kirchensteuereinnahmen betroffen sein. Im nächsten oder im übernächsten Jahr.

Fischer: Was heißt das dann konkret? Müssen Sie jetzt schon gegensteuern?

Vizepräsident Dr. Knöppel: Wir müssen natürlich zunächst einmal die Situation aufmerksam beobachten und auch schauen, wie die Einschätzung der Fachleute auf den Finanzmärkten und in Bankenkreisen aussieht. Da hört man unterschiedliches. Wir haben ja schon einen Konsolidierungsplan für unsere Landeskirche beschlossen, der uns einen gewissen Puffer verschafft, um darauf gut zu reagieren.

Fischer: Befürchten Sie Auswirkungen auf die sozialen Dienstleistungen der Kirche und die gemeindlichen Aktivitäten?

Vizepräsident Dr. Knöppel: Die Aktivitäten der Kirche, auch der Kirchengemeinden beruhen auf Haushaltsplanungen, die wir verabschiedet haben, und ich glaube, für den Doppelhaushalt 2008/2009 sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Die Fragen stellte Pfarrer Christan Fischer.


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