Frauen: Frauenarbeit

Mitarbeiterinnen der Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung

 

2018-09-19 7218

Referat Erwachsenenbildung
Frauenarbeit

(Grafik: Antje Köhler)

Mitarbeiterinnen der Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung

 

Name
Name
  • Magistra-Pädagogin, Kriminologin und Polizeiwissenschaftlerin M.A., Sozialtherapeutin, Mediatorin
  • Debora Gillessen
  • Fachreferentin für Frauenarbeit und Erwachsenenbildung
  • 0561 9378 384
  • debora.gillessen@ekkw.de
  • Wilhelmshöher Allee 330
    34131 Kassel
Name
  • Diakonin, Diplomsozialpädagogin
  • Sabine Schött
  • Koordinatorin der Frauenarbeit in der EKKW, Fachreferentin für Frauenarbeit
  • 06181 969 1212
  • sabine.schoett@ekkw.de
Name
  • Pfarrerin und Lehrerin für "Dance of Life"
  • Andrea Wöllenstein
  • Fachreferentin für Frauenarbeit
  • 06421 983 168
  • andrea.woellenstein@ekkw.de

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Informationen zu Körperbewußtsein-Spiritualität-Tanz finden Sie unter:

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Weitere Informationen zur Landesfrauenkonferenz finden Sie hier:

  • Frauen: 2019-01-09 26572


    Frauengottesdienst: Es ist noch Raum da
    Frauen: Februar 2019

    Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Röm. 8,18)

    Heute muss ich Dir zurückschreiben, Paulus.

    Grade habe ich Deinen Satz im Brief an die Römer gelesen. Meinst Du, ich soll alles nicht so schwer nehmen? „Nimm dir die Dinge nicht so zu Herzen!“

    Das habe ich schon zu oft gehört. Das hat mir nicht geholfen, wenn es drauf ankam. Wenn gerade etwas wirklich Schwerwiegendes passiert ist, bin ich empfindlich und kann nicht vertragen, dass mein Leid kein Gewicht haben soll. Das redet klein, was sich in mir groß und schwer anfühlt. Wenn jemand Deinen Satz aus dem Römerbrief zu schnell parat hat, nimmt mir das kein Gramm meiner Last ab. Ich fühle mich beschwichtigt und allein gelassen. 

    Ich unterstelle Dir mal, Paulus, dass Du Deinen Satz nicht leichthin gesagt hast. Bei einem längeren Blick in Deinen Römerbrief merke ich, dass Du es Dir wirklich nicht leicht machst. Du siehst in der ganzen Welt, wie viel Leiden es gibt. Die ganze Schöpfung liegt „in Wehen“ schreibst Du ein paar Verse weiter. Wehenschmerzen, davon verstehe ich etwas. Die sind überwältigend und nur auszuhalten mit dieser großen Gewissheit: sie werden vergehen. Das Kind wird auf die Welt kommen. Und wenn es da ist, werden die Schmerzen vergessen sein. Im Moment des Schmerzes ist das unvorstellbar, trotzdem stimmt es: Schon bald zählen die Schmerzen nicht mehr. Wenn das Kind geboren ist, überwiegt das Glück.

    Meinst Du es so, Paulus? Wenn es soweit ist, fällt       -wie bei einer Geburt- nur noch die Herrlichkeit der Kinder Gottes ins Gewicht? Aber wann ist es soweit? Du, in Deiner Zeit, bist ja davon ausgegangen, dass es bis dahin nicht lang ist. Und darum kannst Du vielleicht auch so überzeugt sprechen.

    Wenn ich Deinen Gedanken für heute weiterdenke: Dann kommt es drauf an -wie bei einer Geburt- auch laut werden und schreien zu dürfen, wenn etwas wehtut und Leiden macht. Nicht beschwichtigt werden, aber Beistand erleben tut gut. Diese „Geburtsarbeit“ ist nicht zu beschleunigen, aber sie hilft Vertrauen lernen: das Leiden wird vergehen.

    Die Kinder Gottes werden offenbar.

    Lieber Paulus, nun will ich weiterlesen, wovon Du so überzeugt bist.                                  

    Margit Zahn

     

    2019-02-11 8404

    Impulse
    Februar 2019

    Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Röm. 8,18)

    Heute muss ich Dir zurückschreiben, Paulus.

    Grade habe ich Deinen Satz im Brief an die Römer gelesen. Meinst Du, ich soll alles nicht so schwer nehmen? „Nimm dir die Dinge nicht so zu Herzen!“

    Das habe ich schon zu oft gehört. Das hat mir nicht geholfen, wenn es drauf ankam. Wenn gerade etwas wirklich Schwerwiegendes passiert ist, bin ich empfindlich und kann nicht vertragen, dass mein Leid kein Gewicht haben soll. Das redet klein, was sich in mir groß und schwer anfühlt. Wenn jemand Deinen Satz aus dem Römerbrief zu schnell parat hat, nimmt mir das kein Gramm meiner Last ab. Ich fühle mich beschwichtigt und allein gelassen. 

    Ich unterstelle Dir mal, Paulus, dass Du Deinen Satz nicht leichthin gesagt hast. Bei einem längeren Blick in Deinen Römerbrief merke ich, dass Du es Dir wirklich nicht leicht machst. Du siehst in der ganzen Welt, wie viel Leiden es gibt. Die ganze Schöpfung liegt „in Wehen“ schreibst Du ein paar Verse weiter. Wehenschmerzen, davon verstehe ich etwas. Die sind überwältigend und nur auszuhalten mit dieser großen Gewissheit: sie werden vergehen. Das Kind wird auf die Welt kommen. Und wenn es da ist, werden die Schmerzen vergessen sein. Im Moment des Schmerzes ist das unvorstellbar, trotzdem stimmt es: Schon bald zählen die Schmerzen nicht mehr. Wenn das Kind geboren ist, überwiegt das Glück.

    Meinst Du es so, Paulus? Wenn es soweit ist, fällt       -wie bei einer Geburt- nur noch die Herrlichkeit der Kinder Gottes ins Gewicht? Aber wann ist es soweit? Du, in Deiner Zeit, bist ja davon ausgegangen, dass es bis dahin nicht lang ist. Und darum kannst Du vielleicht auch so überzeugt sprechen.

    Wenn ich Deinen Gedanken für heute weiterdenke: Dann kommt es drauf an -wie bei einer Geburt- auch laut werden und schreien zu dürfen, wenn etwas wehtut und Leiden macht. Nicht beschwichtigt werden, aber Beistand erleben tut gut. Diese „Geburtsarbeit“ ist nicht zu beschleunigen, aber sie hilft Vertrauen lernen: das Leiden wird vergehen.

    Die Kinder Gottes werden offenbar.

    Lieber Paulus, nun will ich weiterlesen, wovon Du so überzeugt bist.                                  

    Margit Zahn

     

    Frauen: Evangelische Frauen in Deutschland

    Das Referat Erwachsenenbildung der EKKW, zu dem die Frauenarbeit gehört, ist Mitglied der EFiD. Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind ein bundesweiter Dachverband, dem eine Vielzahl von evangelischen Frauenverbänden mit rund drei Millionen Mitgliedern angehören.
    Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen. Sie ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Parteilich, mit frauenspezifisch-theologischer Kompetenz und Sicht setzt die EFiD theologische, spirituelle und ökumenische, sozialdiakonische und politische Impulse.

     

    Frauenthemen sind Querschnittsthemen, die versuchen alle Lebensbereiche aus der Perspektive von Frauen zu betrachten. Daher hat das Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Kooperationspartnerinnen. Diese sind unter anderem:

     

     

     

    2014-11-19 8269

    Kooperationspartnerinnen
    Evangelische Frauen in Deutschland

    Das Referat Erwachsenenbildung der EKKW, zu dem die Frauenarbeit gehört, ist Mitglied der EFiD. Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind ein bundesweiter Dachverband, dem eine Vielzahl von evangelischen Frauenverbänden mit rund drei Millionen Mitgliedern angehören.
    Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen. Sie ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Parteilich, mit frauenspezifisch-theologischer Kompetenz und Sicht setzt die EFiD theologische, spirituelle und ökumenische, sozialdiakonische und politische Impulse.

     

    Frauenthemen sind Querschnittsthemen, die versuchen alle Lebensbereiche aus der Perspektive von Frauen zu betrachten. Daher hat das Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Kooperationspartnerinnen. Diese sind unter anderem: