Landesfrauenkonferenz: Balsam für leib und Seele: Schnippeln für die Zukunft

Schnippel aus der Küche sind wie Schnippel in unserem leben und wie Schnippel in unserer Kirchenarbeit. Diese Erkenntnis gewannen die Kirchenfrauen am Wochenende im Haus Tabor, Marburg mit der Künstlerin Gabriele Erne und der Pfarrerin für Frauenarbeit Andrea Wöllenstein. Gabriele Erne tritt öfter im Zusammenhang mit Altar und Küche auf und so war es naheliegend, dass sie die 18 Teilnehmerinnen zunächst genussvoll an dieses Thema heranführte.

Welchen Aufgaben müsste sich die Landesfrauenkonferenz in naher Zukunft widmen und welche sind inzwischen überholt? Bei den Überlegungen stießen die Engagierten auf folgende Forderungen an die Landesfrauenkonferenz:

- bekannter werden in den Gemeinden

- Sprachrohr für Frauen sein

- Finanzielle Mittel einfordern

- Selbstbewusstsein der Frauen stärken

- Kontaktstelle zwischen Basis und Landeskirche sein

- Impulse für die Arbeit vor Ort geben

- Motivation für ehrenamtliches Engagement der Frauen geben

Und als erste Schritte wurden festgelegt:

1)  Überarbeitung der Ordnung. das Wahlrecht ist nicht mehr zeitgemäß und muss dringend geändert werden. erste Schritte dazu wird Andrea Wöllenstein bereits in diesen tagen einleiten, indem sie mit den vertretern der landessynode und den Dekan*innen  spricht. Im neu gegründeten Ausschuss "Ordnung" sind Ingrid Dönges, Symone Kaiser und Monika Ilona Pfeifer, sowie zwei noch unbenannte Mitstreiterinnen.

2) Ein Themenfindungsausschuss wurde gegründet, der Themen für die nächsten Treffen finden soll und diese an den Vorstand weitergibt.

3) Zu den zwei großen Sitzungen, die normalerweise in Präsenz stattfinden sollen zusätzlich 2-4 Sitzungen online stattfinden. Diese sollen kürzer sein (1 Std)  und lediglich dem Austausch dienen.

4) Die zukünftige beziehung zwischen dem Referat erwachsenenbildung und der landesfrauenkonferenz muss geklärt werden. darum kümmert sich zunächst einmal die Vorsitzende Monika Ilona Pfeifer,

5) Intensivere Öffentlichkeitsarbeit: Bitte Veröffentlichungswünsche, Hinweise und -gern auch- kurze Berichte und Fotos Eurer Veranstaltungen an die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Helga Hebeler; Hebeler.wh@t-online.de

6) Intensivierung der bestehenden Netzwerke. 

(HHE)

 

2021-11-11 31904

Brandaktuelles
Balsam für leib und Seele: Schnippeln für die Zukunft

Schnippel mit Gabi Erne(MItte): Sie zeigte auf, wie neue Kombinationen begeistern und wie gut es tut, Altes auszusortieren! v.l. Helga Schultz und Hannelore Fischer (Foto: HHE)
Sie schöpften voll aus aus:Gabriele Erne und Andrea Wöllenstein. (Foto HHE)

Schnippel aus der Küche sind wie Schnippel in unserem leben und wie Schnippel in unserer Kirchenarbeit. Diese Erkenntnis gewannen die Kirchenfrauen am Wochenende im Haus Tabor, Marburg mit der Künstlerin Gabriele Erne und der Pfarrerin für Frauenarbeit Andrea Wöllenstein. Gabriele Erne tritt öfter im Zusammenhang mit Altar und Küche auf und so war es naheliegend, dass sie die 18 Teilnehmerinnen zunächst genussvoll an dieses Thema heranführte.

Welchen Aufgaben müsste sich die Landesfrauenkonferenz in naher Zukunft widmen und welche sind inzwischen überholt? Bei den Überlegungen stießen die Engagierten auf folgende Forderungen an die Landesfrauenkonferenz:

- bekannter werden in den Gemeinden

- Sprachrohr für Frauen sein

- Finanzielle Mittel einfordern

- Selbstbewusstsein der Frauen stärken

- Kontaktstelle zwischen Basis und Landeskirche sein

- Impulse für die Arbeit vor Ort geben

- Motivation für ehrenamtliches Engagement der Frauen geben

Und als erste Schritte wurden festgelegt:

1)  Überarbeitung der Ordnung. das Wahlrecht ist nicht mehr zeitgemäß und muss dringend geändert werden. erste Schritte dazu wird Andrea Wöllenstein bereits in diesen tagen einleiten, indem sie mit den vertretern der landessynode und den Dekan*innen  spricht. Im neu gegründeten Ausschuss "Ordnung" sind Ingrid Dönges, Symone Kaiser und Monika Ilona Pfeifer, sowie zwei noch unbenannte Mitstreiterinnen.

2) Ein Themenfindungsausschuss wurde gegründet, der Themen für die nächsten Treffen finden soll und diese an den Vorstand weitergibt.

3) Zu den zwei großen Sitzungen, die normalerweise in Präsenz stattfinden sollen zusätzlich 2-4 Sitzungen online stattfinden. Diese sollen kürzer sein (1 Std)  und lediglich dem Austausch dienen.

4) Die zukünftige beziehung zwischen dem Referat erwachsenenbildung und der landesfrauenkonferenz muss geklärt werden. darum kümmert sich zunächst einmal die Vorsitzende Monika Ilona Pfeifer,

5) Intensivere Öffentlichkeitsarbeit: Bitte Veröffentlichungswünsche, Hinweise und -gern auch- kurze Berichte und Fotos Eurer Veranstaltungen an die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Helga Hebeler; Hebeler.wh@t-online.de

6) Intensivierung der bestehenden Netzwerke. 

(HHE)

 



Rückblick über die Tätigkeiten der Sprengel

Frauenarbeit im Kirchenkreis Hanau – ein Jahresrückblick:

Der Kirchenkreis Hanau verfügt über ein fittes Team der Frauenarbeit, das viele interessierte Frauen anspricht.

2021 wurden unsere Aktivitäten Corona bedingt ausgebremst. Dennoch gelang es uns zwischen Juli und November drei Angebote in unterschiedlichen Formaten von Frauen für Frauen zu unterbreiten. Das Thema: fairer Handel zog sich wie ein roter Faden durch zwei der drei Veranstaltungen.

Frauenfrühstück: Im Juli luden wir unter dem Thema: „Fair Trade Town Hanau“ zu einem trotz Corona – Auflagen gut besuchten Frauenfrühstück in die Alte Johanneskirche im Zentrum der Hanauer Altstadt ein. Das Impulsreferat hielt Frau Anja Zeller zum Thema: Nachhaltigkeit und fairer Handel. Flankiert wurde ihr Referat durch die Weltläden Hanau und Gelnhausen. Die aus ihrer Arbeit erfolgreiche Frauen – Kooperativen, deren Produkte sie in ihren Weltläden anbieten, vorstellten.

Frauengottesdienst: Traditionell wird Anfang November ein Frauengottesdienst in der Neuen Johanneskirche angeboten, so auch in diesem Jahr. Sein Thema lautete: „In den Tagen Jaels“ Hoch oben auf der Kanzel hielt die „Prophetin Debora“ unter dem großen Blatt eines Ahornstabes ihre Rede. Die Tat Jaels, bei der offenbleibt ob es Mord, Totschlag oder Notwehr war, wurde in der Form der Gerichtsverhandlung aufbereitet. Die anschließende Predigt entwickelte die Gedanken ins hier und jetzt weiter. Für die musikalische Gestaltung sorgten Frau Katrin Kircher (Gesang) und Herr Philipp Botte (Klavier). Die Resonanz auf diesen bereits unter 3G - Bedingungen stattfindenden, gut besuchten Frauengottesdienst war durchweg positiv.

Foto: Adventliche Online - Verkostung

Online – Verkostung: Am Dienstag, den 23. November wagten wir ein Experiment. Erstmals luden wir in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Rodenbach zu einer Online – Verkostung ein. Durch die Verkostung führte uns die Weltladenbeauftragte Frau Rieß – Wenzel.

Aber der Reihe nach: Dreizehn Frauen von Großkrotzenburg über Hanau bis nach Fritzlar, Heringen und Wolfhagen hatten ihre Teilnahme angemeldet. Fleißige Hände haben dreizehn Päckchen mit auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmenden fair gehandelten Produkten und entsprechendem Informationsmaterial gepackt, verteilt und versendet.

Um 19.30 Uhr startete unsere alle Sinne ansprechende Veranstaltung „Es weihnachtet fair!“

Mit einer Powerpoint – Darbietung informierte uns Frau Rieß – Wenzel über den Anbau von fair gehandeltem Kakao und die Lebensumstände der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern, sowie die fairer Produktion von Kerzen aus Indonesien, die aus Palmwachs hergestellt werden. Die Problematik Palmöl, Palmwachs ist uns dabei durchaus bewusst. Erkennbar war für uns, dass sich die Lebenssituation der Kerzenzieher*innen durch regelmäßige Einkünfte, eine bessere medizinische Versorgung, Bildungsangebote deutlich verbessert hat, nicht so die der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern. Deren Lebensverhältnisse verbessern sich nur in Trippelschritten.

Die Veranstaltung hat nicht nur unsere Fähigkeiten des Sehens, Zuhörens geschult, sondern auch des Riechens und Schmeckens. So haben wir Kakaobohnen, fair gehandelte Schokolade und biologisch angebauter Tee aus dem Mühlviertel, einem ehemaligen Notstandsgebiet Österreichs verkostet.

Fazit: Dieses Online – Angebot ist gerade in Zeiten von Corona eine gute Alternative zu Präsenzveranstaltungen, auch wenn es einiger Vorbereitung unter anderem der Suche nach einem Kooperationspartner aus dem Bereich der Weltladenarbeit bedarf. Nur Mut! Wagt es!

 

 

 

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  • Landesfrauenkonferenz: Ehrenamtskoordination

    Erster Basiskurs Freiwilligenkordination von der Fachstelle Engagementförderung fand Anfang November statt. Organisiert wurde er von Anneke Gittermann (Leiterin der Fachstelle Engagementförderung, Dezernat Bildung  im Landeskirchenamt) und durchgeführt von Karolin Minkner (Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland)

    Das freiwillige Engagement wandelt sich permanent, und auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich ständig.Entsprechend sind deren Erwartungen und Motive auch andere als noch vor 20 Jahren.

    Die Landessynode hat am 26. April diesen Jahres Ziele und Maßnahmen zur Engagementförderung beschlossen. Sie möchte den Kulturwandel fördern und neue Strukturen in den Gemeinden schaffen. Sie sieht sich als "Ermöglicherin" von Aktivitäten die im Rahmen und mit den Möglichkeiten der Kirchengemeinde durchgeführt werden können. Konkret heißt das, dass -zusätzlich zu den Pfarrern- Ehrenamtskoordinator*innen den Einsatz der Freiwilligen in den Gemeinden fördern und begleiten.

    Wie plane ich Freiwilligenarbeit, wie entdecke ich Engagementbereiche, wie beschreibe ich die nötigen Aufgaben genau und umfassend und wie kann ich Gestaltungsräume eröffnen und vermitteln? Aber auch wie gewinne ich Freiwillige, führe sie ein, integriere sie in die Gemeindearbeit und behalte sie dort. Und wie verabschiede ich sie würdig? Um diese und ähnliche Fragen ging und geht es in diesen Seminaren.

    Spannend sind diese Seminare allemal, da die Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern kommen und somit die Weiterbildung zusätzliche Impulse geben. 

    Mit den beiden Referentinnen Minkner und Gittermann hat die EKKW auch ein sehr effektives Ausbilderteam gefunden, die mit viel Humor und Energie die Ehrenamts-Idee zu einem Feuerwerk der Motivation für die zukünftigen Ehrenamtskoordinator*innen machen.

    (HHE)

                                                                                                                                                                  

     

    Die evangelische Kirche und -eigentlich nicht nur die evangelische- hat damit zu kämpfen, dass immer weniger Pfarrer*innen ausgebildet werden und damit immer weniger zur Verfügung stehen. Deshalb wird es in den kommenden jahren immer wichtiger Ehrenamtliche Mitstreiter in den Gemeinden zu gewinnen. Aber wie überzeugt eine Frauenarbeitsbegeisterte weitere Frauen? Wie könnte ein Werbekonzept aussehen? 

    Und wenn tatsächlich Mitstreiterinnen vorsichtig reinschnuppern, wie können sie begleitet werden? Wie gehe ich vor, um sie nicht gleich abzuschrecken, sondern ihnen Mut zu machen, dabeizubleiben? Wie srbeitet man langfristig gut miteinander? Welche Art der Anerkennung braucht die Neue?

    Und natürlich: wie ist das mit Versicherung, Datenschutz und finanzieller Unterstützung?

    Die neue Broschüre gibt Antwort auf alle diese Fragen und ist gerade in der Frauenarbeit eminent wichtig.

    Die Vorsitzende Monika I. Pfeifer legt allen Delegierten diese Broschüre sehr ans Herz und bittet darüberhinaus darum, die Inhalte auch in den eigenen Gremien weiterzugeben.

    (HHE)

     
                                                                                                                                                              
     Engagierter newsletter Dezember 2021
    „Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel…“. So beginnt eine Gedichtzeile von Rudolf Otto Wiemer. Recht hat er: Weder sind sie immer Männer, die Ehrenamtlichen, noch stechen ihre Flügel auf den ersten Blick hervor (das wäre in manchen Engagementfeldern auch mächtig unbequem). Aber ihre guten Taten sprechen für sich. Um diese Taten in den Fokus zu rücken, wird alle Jahre wieder im Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen – ein Tag der Anerkennung und Förderung des freiwilligen Engagements. In puncto Förderung hat unsere Landessynode übrigens letzte Woche mit der Bereitstellung von Mitteln für den Ausbau von Unterstützungsstrukturen für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW einen Meilenstein gesetzt!Außerdem geht’s in diesem Newsletter um das Feiern in Pandemiezeiten, um interessante Fortbildungen für Freiwilligenkoordinator*innen und Ehrenamtliche – und um einen Appell zum Impfen.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete und gesunde Adventszeit, bleiben Sie behütet!
    Ihre Anneke Gittermann
     
     Inhalt
    • Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5.12.
    • Virtuell feiern mit Ehrenamtlichen
    • Das Geheimnis der Anerkennung
    • Meilenstein für die Engagementförderung
    • Praxishilfe „Für Engagement begeistern!“ jetzt auch als Print
    • Basiskurs Freiwilligenkoordination im Oktober 2022
    • Seminar: Ausstrahlung gewinnen durch Freiwilligen-Engagement
    • Freiwilligenkoordination in Tagesform
    • Fortbildungen für Ehrenamtliche
     • Impf-Appell
    • Rudolf Otto Wiemer: Engel
     
    Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5.12.
    Vielerorts rückt in diesen Tagen das Engagement in den Fokus: In den Medien wird über Engagierte berichtet und in Berlin wird der Deutsche Engagementpreis verliehen. Auch in unserer Landeskirche wird das Engagement gewürdigt. Wenn Sie am Sonntag auf die Homepage der EKKW gehen, finden Sie dort eine Videobotschaft unserer Bischöfin Beate Hofmann. Und im Kirchenkreis Schwalm-Eder können Sie einen ganz besonderen Ehrenamtsgottesdienst entdecken. Der wird bereits im fünften Jahr gefeiert, so dass man schon von einer guten Tradition sprechen kann. Im Gottesdienst und in der Predigt des Dekans wird dabei jeweils eine spezielle Gruppe von Ehrenamtlichen in den Blick genommen: 2017 waren es die ehrenamtlichen Gemeindebriefausträger*innen, 2018 die Engagierten in der Männerarbeit, 2019 die Gruppe der Kirchenvorsteher*innen, 2020 die Kirchensänger*innen. In diesem Jahr sind es die Ehrenamtlichen in den Second-Hand-Läden im Kirchenkreis. Organisiert wird das alles vom Ehrenamtskoordinator des Kirchenkreises. Übrigens: Nicht nur der 5. Dezember, sondern auch verschiedene Sonntage im Kirchenjahr eignen sich gut, das Ehrenamt im Gottesdienst zum Thema zu machen und gemeinsam zu feiern. 
     
    Virtuell feiern mit Ehrenamtlichen
    Da hatten Sie für den Advent (oder Weihnachten oder den Internationalen Tag des Ehrenamtes) alles soo schön geplant – und jetzt wird wieder nix aus der Live-und-in-Farbe-Feier mit Ihren Ehrenamtlichen?! Vielleicht geht’s auch anders: Im Skala-Campus-Interview gibt Kirsten Rott von Arbeiterkind.de Tipps. Besonders gefallen haben mir das Abendessen im Speed-Dating-Format, die Erlaubnis, den Perfektionismus über Bord zu werfen, und die Idee des „Online-Wichtelns“. Oder wie wäre es mit einer digitalen „Tour de Gemeindehaus“? Egal, Hauptsache machen statt canceln! 
     
    Das Geheimnis der Anerkennung
    Der Internationale Tag des Ehrenamtes rückt das Engagement in unserer Gesellschaft für 24 Stunden ins Scheinwerferlicht – und das ist gut so. Wichtig ist gleichzeitig auch, dass Wertschätzung etwas ist, das wir anderen gegenüber regelmäßig zum Ausdruck bringen. Oder es zumindest sollten. „Alltag vor Sonntag“, lautet eine wichtige Regel beim Etablieren einer nachhaltigen Anerkennungskultur in der eigenen Organisation oder Kirchengemeinde. Was es mit dem "Geheimnis der Anerkennung" genau auf sich hat und wie man die Anerkennung fürs Engagement zur Selbstverständlichkeit werden lassen kann, das können Sie in unserer neuen Praxishilfe Freiwilligenkoordination nachlesen. In Kapitel 5 beschreiben wir persönliche und strukturelle Formen der Anerkennung, geben Infos zu Ehrenamtskarten, Medaillen & Co, und verlinken zu 700 möglichen Preisen fürs Engagement.
     
    Weiterer Meilenstein für die Engagementförderung 
    Bereits im Frühjahr hatte die Landessynode ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Umsetzung der Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW auf den Weg gebracht, mit denen der Kulturwandel gefördert, engagementbegleitende Strukturen geschaffen und Fortbildungen unterstützt werden sollen. Bei der Herbstsynode Ende November haben die Synodalen dafür nun auch die notwendigen finanziellen Mittel beschlossen. Mit diesen sollen ab 2022 der Ausbau von Unterstützungsstrukturen für die Ehrenamtsarbeit in den Kirchenkreisen gefördert werden. Darüber hinaus soll unsere Fachstelle Engagementförderung um eine halbe Stelle erweitert werden.Dass in finanziell unsicheren Zeiten in dieser Weise in die Umsetzung der Standards investiert wird, hat Signalcharakter. Es ist ein Zeichen hoher Wertschätzung für das vielfältige Engagement in der EKKW und zeigt, wie sehr der Landessynode verlässlich gute Rahmenbedingungen für die Arbeit von Ehrenamtlichen am Herzen liegen.
     
     „Für Engagement begeistern!“ jetzt auch als Print
    Super schöne Rückmeldungen aus ganz Deutschland erreichen uns aktuell für unsere Praxishilfe Freiwilligenkoordination. Haben Sie die schon entdeckt? Sie heißt „Für Engagement begeistern!“ und beinhaltet 100 prallgefüllte Seiten mit Erfahrungen, Tipps und Beispielen, wie Ehrenamtliche neu gewonnen, gut begleitet und wertschätzend verabschiedet werden können. Die Praxishilfe ist jetzt auch als Print-Broschüre verfügbar zum Blättern und sich Inspirieren-lassen. Passend zur Praxishilfe haben wir 25 Materialien entwickelt, die Sie auf unserer Homepage herunterladen können: Checklisten, Liturgiebausteine, Merkblätter und Musterformulare, bspw. für Tätigkeitsnachweise, Auslagenerstattung oder Engagementvereinbarungen.Die Broschüre schicken wir Ihnen gerne per Post zu. Senden Sie einfach eine E-Mail an: engagiert@ekkw.de.
     
    Basiskurs Freiwilligenkoordination
    „Ich habe jede Menge neuer Ideen bekommen“, „Der Austausch in der Gruppe hat mir super geholfen für die Praxis in meiner Gemeinde“, „Ich will sofort loslegen!“: Diese O-Töne stammen von zwölf frisch zertifizierten Freiwilligenkoordinator*innen, die an unserem Basiskurs Freiwilligenkoordination Anfang November teilgenommen hatten. Wäre das auch was für Sie? Dann schicken Sie uns gleich eine E-Mail und lassen Sie sich vormerken für die nächste Runde! Der Basiskurs 2022 findet vom 19. bis zum 21. Oktober in Bad Hersfeld statt. In diesen drei Tagen erhalten Sie nützliches Handwerkszeug und praktische Kenntnisse, um Ehrenamtliche zu gewinnen und zu halten. Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, gerne auch im Team, die das Engagement in ihrer Organisation oder Kirchengemeinde fördern und beflügeln wollen. Übrigens: Wenn Sie dieser Kurs interessiert hat, sind vielleicht auch die folgenden beiden Angebote etwas für Sie…
     
    Ausstrahlung gewinnen durch Freiwilligen-Engagement
     Wie berücksichtigen wir die Wünsche und Talente von Ehrenamtlichen? Wie gestalten wir die Engagementförderung in unserer Gemeinde nachhaltig? Wie erreichen wir auch andere Zielgruppen als „die üblichen Verdächtigen“?  Wenn sich Ihnen als Pfarrer*in oder Freiwilligenmanager*in solche Fragen auch stellen, kommt das Kolleg des Studienseminars Hofgeismar in Kooperation mit unserer Fachstelle vielleicht genau zum passenden Zeitpunkt. Im Seminar, das vom 15. bis 17. Februar in Hofgeismar stattfindet, berichten Expert*innen aus der Praxis, welche Schritte dafür konkret gegangen werden können. Unter anderem zu Gast: Das Freiwilligenkoordinationsteam aus Oberkaufungen, Pfr. Johannes Barth und Kirchenvorsteherin Gabi Batz, sowie Pastorin Ursula Kranefuß aus Hamburg, Erfinderin von „Reich beschenkt“, einem nachgefragten Kurs zum Aufspüren von Talenten. Es lohnt sich! Anmeldeschluss: 10. Januar.
     
    Freiwilligenkoordination in Tagesform
    Auch unsere Kollegin Ursula Stegemann von der Diakonie Hessen bietet 2022 eine Fortbildung zur Freiwilligenkoordination an. Die drei Module finden am 4. Mai, 24. Mai und 13. Juli statt und sollen einen Überblick geben, was es bedeutet, die Einrichtung engagementfördernd zu gestalten, mit Freiwilligen zusammen zu arbeiten und sie zu begleiten. Die Module ergänzen sich in Aufbau und Thematik, können aber auch einzeln gebucht werden. Koordinator*innen, die am Anfang dieser Arbeit stehen und eine erste Orientierung brauchen, sind hier goldrichtig.Weitere Informationen zu den Inhalten und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.Fortbildungen für Ehrenamtliche Sie sind ehrenamtlich aktiv, wünschen sich aber noch mehr Know How für Ihre Tätigkeit? Oder Sie sind hauptamtlich aktiv und wollen interessante Fortbildungen an Ehrenamtliche weiterempfehlen? Die Fachstelle Engagementförderung recherchiert, wo es interessante Veranstaltungen und Seminare gibt. Für Sie entdeckt: 
    • Zivilcourage im Ehrenamt - Aktiv gegen Antisemitismus 
    • Christliche Spiritualität - Gott in allen Dingen suchen und finden
    • Fundraising Weiterbildung - Erfolgreich Projekte meistern
    • Ehrenamt in unserer Gesellschaft - Welche Zukunftspotentiale stecken im sozialen Engagement? Ein Podcast.
    • Und wenn Sie sich selbst im Dezember Momente des Innehaltens wünschen, empfehlen wir das Online-Angebot: Meine halbe Stunde im Advent.
     
    Appell „Impfen ist ein Akt aktiver christlicher Nächstenliebe“
    Die Mitglieder der Landessynode der EKKW haben sich mit einem Appell zur Corona-Schutzimpfung an die Menschen in der Region gewandt. Neben dem Dank an die bereits Geimpften sprachen die Synodalen auch diejenigen an, die bis jetzt dem weit überwiegenden Konsens der Wissenschaft widersprechen oder gar aktiv unwahre Inhalte über die Pandemie verbreiten: „Die Meinungsfreiheit schützt Ihre abweichende Haltung, aber alle Meinungen müssen sich vernunftbezogen prüfen lassen. Das rechtlich Erlaubte ist nicht identisch mit dem, was in dieser Situation aus Verantwortung geboten ist. Freiheit ist nicht nur die Freiheit der Lauten, sondern insbesondere die Freiheit der Schwachen.“   Der Appell schloss mit einer Bitte an die Haupt- und Ehrenamtlichen: „Wir wenden uns dankbar und erwartungsvoll an die Mitarbeitenden und Engagierten in Kirchengemeinden und kirchlichen Handlungsfeldern – Bitte unterstützen Sie mit Ihrem Handeln, Ihrer Kreativität und Ihren Ressourcen alle Ansätze, die Impfungen fördern.
     
    Rudolf Otto Wiemer: Engel
    Mit dem vollständigen Gedicht des christlichen Schriftstellers Rudolf Otto Wiemer wünschen wir Ihnen ein gesegnetes, gesundes und engagiertes neues Jahr 2022! Das Engel-Gedicht und weitere Texte, Gebete und Segensworte für die Begleitung von Ehrenamtlichen finden Sie übrigens als Material auf unserer Homepage. 
    Engel
    Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
    die Engel.
    Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
    oft sind sie alt und hässlich und klein,
    die Engel.
     
    Sie haben kein Schwert,kein weißes Gewand,
    die Engel.
    Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
    oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
    der Engel.
     
    Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, 
    der Engel.
    Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
    und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
    der Engel.
     
    Er steht im Weg und er sagt: Nein,
    der Engel,
    groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein
    –es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
    die Engel.
    Rudolf Otto Wiemer (1905 – 1998)
     
    Sie haben eine interessante Information für uns? Gute Engagementbeispiele? Eine Frage? Feedback? Oder Ideen zum Newsletter?Senden Sie uns gerne eine Mail an engagiert@ekkw.de
    Fachstelle Engagementförderung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
    Anneke Gittermann
    Wilhelmshöher Allee 33034131 Kassel
    Telefon:+49 561 93781968E-Mail: newsletter@engagiert-mitgestalten.deDie Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Kassel und wird durch den Vizepräsidenten der Landeskirche, Dr. Volker Knöppel, vertreten.

     

     

     

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    2021-12-02 31417

    Ehrenamt
    Ehrenamtskoordination

    Im November wurden erste Ehrenamtskoordinator*innen in Bad Hersfeld ausgebildet. Foto:A. Gittermann

    Erster Basiskurs Freiwilligenkordination von der Fachstelle Engagementförderung fand Anfang November statt. Organisiert wurde er von Anneke Gittermann (Leiterin der Fachstelle Engagementförderung, Dezernat Bildung  im Landeskirchenamt) und durchgeführt von Karolin Minkner (Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland)

    Das freiwillige Engagement wandelt sich permanent, und auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich ständig.Entsprechend sind deren Erwartungen und Motive auch andere als noch vor 20 Jahren.

    Die Landessynode hat am 26. April diesen Jahres Ziele und Maßnahmen zur Engagementförderung beschlossen. Sie möchte den Kulturwandel fördern und neue Strukturen in den Gemeinden schaffen. Sie sieht sich als "Ermöglicherin" von Aktivitäten die im Rahmen und mit den Möglichkeiten der Kirchengemeinde durchgeführt werden können. Konkret heißt das, dass -zusätzlich zu den Pfarrern- Ehrenamtskoordinator*innen den Einsatz der Freiwilligen in den Gemeinden fördern und begleiten.

    Wie plane ich Freiwilligenarbeit, wie entdecke ich Engagementbereiche, wie beschreibe ich die nötigen Aufgaben genau und umfassend und wie kann ich Gestaltungsräume eröffnen und vermitteln? Aber auch wie gewinne ich Freiwillige, führe sie ein, integriere sie in die Gemeindearbeit und behalte sie dort. Und wie verabschiede ich sie würdig? Um diese und ähnliche Fragen ging und geht es in diesen Seminaren.

    Spannend sind diese Seminare allemal, da die Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern kommen und somit die Weiterbildung zusätzliche Impulse geben. 

    Mit den beiden Referentinnen Minkner und Gittermann hat die EKKW auch ein sehr effektives Ausbilderteam gefunden, die mit viel Humor und Energie die Ehrenamts-Idee zu einem Feuerwerk der Motivation für die zukünftigen Ehrenamtskoordinator*innen machen.

    (HHE)

                                                                                                                                                                  

     

    Die evangelische Kirche und -eigentlich nicht nur die evangelische- hat damit zu kämpfen, dass immer weniger Pfarrer*innen ausgebildet werden und damit immer weniger zur Verfügung stehen. Deshalb wird es in den kommenden jahren immer wichtiger Ehrenamtliche Mitstreiter in den Gemeinden zu gewinnen. Aber wie überzeugt eine Frauenarbeitsbegeisterte weitere Frauen? Wie könnte ein Werbekonzept aussehen? 

    Und wenn tatsächlich Mitstreiterinnen vorsichtig reinschnuppern, wie können sie begleitet werden? Wie gehe ich vor, um sie nicht gleich abzuschrecken, sondern ihnen Mut zu machen, dabeizubleiben? Wie srbeitet man langfristig gut miteinander? Welche Art der Anerkennung braucht die Neue?

    Und natürlich: wie ist das mit Versicherung, Datenschutz und finanzieller Unterstützung?

    Die neue Broschüre gibt Antwort auf alle diese Fragen und ist gerade in der Frauenarbeit eminent wichtig.

    Die Vorsitzende Monika I. Pfeifer legt allen Delegierten diese Broschüre sehr ans Herz und bittet darüberhinaus darum, die Inhalte auch in den eigenen Gremien weiterzugeben.

    (HHE)

     
                                                                                                                                                              
     Engagierter newsletter Dezember 2021
    „Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel…“. So beginnt eine Gedichtzeile von Rudolf Otto Wiemer. Recht hat er: Weder sind sie immer Männer, die Ehrenamtlichen, noch stechen ihre Flügel auf den ersten Blick hervor (das wäre in manchen Engagementfeldern auch mächtig unbequem). Aber ihre guten Taten sprechen für sich. Um diese Taten in den Fokus zu rücken, wird alle Jahre wieder im Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen – ein Tag der Anerkennung und Förderung des freiwilligen Engagements. In puncto Förderung hat unsere Landessynode übrigens letzte Woche mit der Bereitstellung von Mitteln für den Ausbau von Unterstützungsstrukturen für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW einen Meilenstein gesetzt!Außerdem geht’s in diesem Newsletter um das Feiern in Pandemiezeiten, um interessante Fortbildungen für Freiwilligenkoordinator*innen und Ehrenamtliche – und um einen Appell zum Impfen.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete und gesunde Adventszeit, bleiben Sie behütet!
    Ihre Anneke Gittermann
     
     Inhalt
    • Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5.12.
    • Virtuell feiern mit Ehrenamtlichen
    • Das Geheimnis der Anerkennung
    • Meilenstein für die Engagementförderung
    • Praxishilfe „Für Engagement begeistern!“ jetzt auch als Print
    • Basiskurs Freiwilligenkoordination im Oktober 2022
    • Seminar: Ausstrahlung gewinnen durch Freiwilligen-Engagement
    • Freiwilligenkoordination in Tagesform
    • Fortbildungen für Ehrenamtliche
     • Impf-Appell
    • Rudolf Otto Wiemer: Engel
     
    Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5.12.
    Vielerorts rückt in diesen Tagen das Engagement in den Fokus: In den Medien wird über Engagierte berichtet und in Berlin wird der Deutsche Engagementpreis verliehen. Auch in unserer Landeskirche wird das Engagement gewürdigt. Wenn Sie am Sonntag auf die Homepage der EKKW gehen, finden Sie dort eine Videobotschaft unserer Bischöfin Beate Hofmann. Und im Kirchenkreis Schwalm-Eder können Sie einen ganz besonderen Ehrenamtsgottesdienst entdecken. Der wird bereits im fünften Jahr gefeiert, so dass man schon von einer guten Tradition sprechen kann. Im Gottesdienst und in der Predigt des Dekans wird dabei jeweils eine spezielle Gruppe von Ehrenamtlichen in den Blick genommen: 2017 waren es die ehrenamtlichen Gemeindebriefausträger*innen, 2018 die Engagierten in der Männerarbeit, 2019 die Gruppe der Kirchenvorsteher*innen, 2020 die Kirchensänger*innen. In diesem Jahr sind es die Ehrenamtlichen in den Second-Hand-Läden im Kirchenkreis. Organisiert wird das alles vom Ehrenamtskoordinator des Kirchenkreises. Übrigens: Nicht nur der 5. Dezember, sondern auch verschiedene Sonntage im Kirchenjahr eignen sich gut, das Ehrenamt im Gottesdienst zum Thema zu machen und gemeinsam zu feiern. 
     
    Virtuell feiern mit Ehrenamtlichen
    Da hatten Sie für den Advent (oder Weihnachten oder den Internationalen Tag des Ehrenamtes) alles soo schön geplant – und jetzt wird wieder nix aus der Live-und-in-Farbe-Feier mit Ihren Ehrenamtlichen?! Vielleicht geht’s auch anders: Im Skala-Campus-Interview gibt Kirsten Rott von Arbeiterkind.de Tipps. Besonders gefallen haben mir das Abendessen im Speed-Dating-Format, die Erlaubnis, den Perfektionismus über Bord zu werfen, und die Idee des „Online-Wichtelns“. Oder wie wäre es mit einer digitalen „Tour de Gemeindehaus“? Egal, Hauptsache machen statt canceln! 
     
    Das Geheimnis der Anerkennung
    Der Internationale Tag des Ehrenamtes rückt das Engagement in unserer Gesellschaft für 24 Stunden ins Scheinwerferlicht – und das ist gut so. Wichtig ist gleichzeitig auch, dass Wertschätzung etwas ist, das wir anderen gegenüber regelmäßig zum Ausdruck bringen. Oder es zumindest sollten. „Alltag vor Sonntag“, lautet eine wichtige Regel beim Etablieren einer nachhaltigen Anerkennungskultur in der eigenen Organisation oder Kirchengemeinde. Was es mit dem "Geheimnis der Anerkennung" genau auf sich hat und wie man die Anerkennung fürs Engagement zur Selbstverständlichkeit werden lassen kann, das können Sie in unserer neuen Praxishilfe Freiwilligenkoordination nachlesen. In Kapitel 5 beschreiben wir persönliche und strukturelle Formen der Anerkennung, geben Infos zu Ehrenamtskarten, Medaillen & Co, und verlinken zu 700 möglichen Preisen fürs Engagement.
     
    Weiterer Meilenstein für die Engagementförderung 
    Bereits im Frühjahr hatte die Landessynode ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Umsetzung der Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW auf den Weg gebracht, mit denen der Kulturwandel gefördert, engagementbegleitende Strukturen geschaffen und Fortbildungen unterstützt werden sollen. Bei der Herbstsynode Ende November haben die Synodalen dafür nun auch die notwendigen finanziellen Mittel beschlossen. Mit diesen sollen ab 2022 der Ausbau von Unterstützungsstrukturen für die Ehrenamtsarbeit in den Kirchenkreisen gefördert werden. Darüber hinaus soll unsere Fachstelle Engagementförderung um eine halbe Stelle erweitert werden.Dass in finanziell unsicheren Zeiten in dieser Weise in die Umsetzung der Standards investiert wird, hat Signalcharakter. Es ist ein Zeichen hoher Wertschätzung für das vielfältige Engagement in der EKKW und zeigt, wie sehr der Landessynode verlässlich gute Rahmenbedingungen für die Arbeit von Ehrenamtlichen am Herzen liegen.
     
     „Für Engagement begeistern!“ jetzt auch als Print
    Super schöne Rückmeldungen aus ganz Deutschland erreichen uns aktuell für unsere Praxishilfe Freiwilligenkoordination. Haben Sie die schon entdeckt? Sie heißt „Für Engagement begeistern!“ und beinhaltet 100 prallgefüllte Seiten mit Erfahrungen, Tipps und Beispielen, wie Ehrenamtliche neu gewonnen, gut begleitet und wertschätzend verabschiedet werden können. Die Praxishilfe ist jetzt auch als Print-Broschüre verfügbar zum Blättern und sich Inspirieren-lassen. Passend zur Praxishilfe haben wir 25 Materialien entwickelt, die Sie auf unserer Homepage herunterladen können: Checklisten, Liturgiebausteine, Merkblätter und Musterformulare, bspw. für Tätigkeitsnachweise, Auslagenerstattung oder Engagementvereinbarungen.Die Broschüre schicken wir Ihnen gerne per Post zu. Senden Sie einfach eine E-Mail an: engagiert@ekkw.de.
     
    Basiskurs Freiwilligenkoordination
    „Ich habe jede Menge neuer Ideen bekommen“, „Der Austausch in der Gruppe hat mir super geholfen für die Praxis in meiner Gemeinde“, „Ich will sofort loslegen!“: Diese O-Töne stammen von zwölf frisch zertifizierten Freiwilligenkoordinator*innen, die an unserem Basiskurs Freiwilligenkoordination Anfang November teilgenommen hatten. Wäre das auch was für Sie? Dann schicken Sie uns gleich eine E-Mail und lassen Sie sich vormerken für die nächste Runde! Der Basiskurs 2022 findet vom 19. bis zum 21. Oktober in Bad Hersfeld statt. In diesen drei Tagen erhalten Sie nützliches Handwerkszeug und praktische Kenntnisse, um Ehrenamtliche zu gewinnen und zu halten. Das Seminar richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, gerne auch im Team, die das Engagement in ihrer Organisation oder Kirchengemeinde fördern und beflügeln wollen. Übrigens: Wenn Sie dieser Kurs interessiert hat, sind vielleicht auch die folgenden beiden Angebote etwas für Sie…
     
    Ausstrahlung gewinnen durch Freiwilligen-Engagement
     Wie berücksichtigen wir die Wünsche und Talente von Ehrenamtlichen? Wie gestalten wir die Engagementförderung in unserer Gemeinde nachhaltig? Wie erreichen wir auch andere Zielgruppen als „die üblichen Verdächtigen“?  Wenn sich Ihnen als Pfarrer*in oder Freiwilligenmanager*in solche Fragen auch stellen, kommt das Kolleg des Studienseminars Hofgeismar in Kooperation mit unserer Fachstelle vielleicht genau zum passenden Zeitpunkt. Im Seminar, das vom 15. bis 17. Februar in Hofgeismar stattfindet, berichten Expert*innen aus der Praxis, welche Schritte dafür konkret gegangen werden können. Unter anderem zu Gast: Das Freiwilligenkoordinationsteam aus Oberkaufungen, Pfr. Johannes Barth und Kirchenvorsteherin Gabi Batz, sowie Pastorin Ursula Kranefuß aus Hamburg, Erfinderin von „Reich beschenkt“, einem nachgefragten Kurs zum Aufspüren von Talenten. Es lohnt sich! Anmeldeschluss: 10. Januar.
     
    Freiwilligenkoordination in Tagesform
    Auch unsere Kollegin Ursula Stegemann von der Diakonie Hessen bietet 2022 eine Fortbildung zur Freiwilligenkoordination an. Die drei Module finden am 4. Mai, 24. Mai und 13. Juli statt und sollen einen Überblick geben, was es bedeutet, die Einrichtung engagementfördernd zu gestalten, mit Freiwilligen zusammen zu arbeiten und sie zu begleiten. Die Module ergänzen sich in Aufbau und Thematik, können aber auch einzeln gebucht werden. Koordinator*innen, die am Anfang dieser Arbeit stehen und eine erste Orientierung brauchen, sind hier goldrichtig.Weitere Informationen zu den Inhalten und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.Fortbildungen für Ehrenamtliche Sie sind ehrenamtlich aktiv, wünschen sich aber noch mehr Know How für Ihre Tätigkeit? Oder Sie sind hauptamtlich aktiv und wollen interessante Fortbildungen an Ehrenamtliche weiterempfehlen? Die Fachstelle Engagementförderung recherchiert, wo es interessante Veranstaltungen und Seminare gibt. Für Sie entdeckt: 
    • Zivilcourage im Ehrenamt - Aktiv gegen Antisemitismus 
    • Christliche Spiritualität - Gott in allen Dingen suchen und finden
    • Fundraising Weiterbildung - Erfolgreich Projekte meistern
    • Ehrenamt in unserer Gesellschaft - Welche Zukunftspotentiale stecken im sozialen Engagement? Ein Podcast.
    • Und wenn Sie sich selbst im Dezember Momente des Innehaltens wünschen, empfehlen wir das Online-Angebot: Meine halbe Stunde im Advent.
     
    Appell „Impfen ist ein Akt aktiver christlicher Nächstenliebe“
    Die Mitglieder der Landessynode der EKKW haben sich mit einem Appell zur Corona-Schutzimpfung an die Menschen in der Region gewandt. Neben dem Dank an die bereits Geimpften sprachen die Synodalen auch diejenigen an, die bis jetzt dem weit überwiegenden Konsens der Wissenschaft widersprechen oder gar aktiv unwahre Inhalte über die Pandemie verbreiten: „Die Meinungsfreiheit schützt Ihre abweichende Haltung, aber alle Meinungen müssen sich vernunftbezogen prüfen lassen. Das rechtlich Erlaubte ist nicht identisch mit dem, was in dieser Situation aus Verantwortung geboten ist. Freiheit ist nicht nur die Freiheit der Lauten, sondern insbesondere die Freiheit der Schwachen.“   Der Appell schloss mit einer Bitte an die Haupt- und Ehrenamtlichen: „Wir wenden uns dankbar und erwartungsvoll an die Mitarbeitenden und Engagierten in Kirchengemeinden und kirchlichen Handlungsfeldern – Bitte unterstützen Sie mit Ihrem Handeln, Ihrer Kreativität und Ihren Ressourcen alle Ansätze, die Impfungen fördern.
     
    Rudolf Otto Wiemer: Engel
    Mit dem vollständigen Gedicht des christlichen Schriftstellers Rudolf Otto Wiemer wünschen wir Ihnen ein gesegnetes, gesundes und engagiertes neues Jahr 2022! Das Engel-Gedicht und weitere Texte, Gebete und Segensworte für die Begleitung von Ehrenamtlichen finden Sie übrigens als Material auf unserer Homepage. 
    Engel
    Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
    die Engel.
    Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
    oft sind sie alt und hässlich und klein,
    die Engel.
     
    Sie haben kein Schwert,kein weißes Gewand,
    die Engel.
    Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
    oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
    der Engel.
     
    Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, 
    der Engel.
    Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
    und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
    der Engel.
     
    Er steht im Weg und er sagt: Nein,
    der Engel,
    groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein
    –es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
    die Engel.
    Rudolf Otto Wiemer (1905 – 1998)
     
    Sie haben eine interessante Information für uns? Gute Engagementbeispiele? Eine Frage? Feedback? Oder Ideen zum Newsletter?Senden Sie uns gerne eine Mail an engagiert@ekkw.de
    Fachstelle Engagementförderung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
    Anneke Gittermann
    Wilhelmshöher Allee 33034131 Kassel
    Telefon:+49 561 93781968E-Mail: newsletter@engagiert-mitgestalten.deDie Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Kassel und wird durch den Vizepräsidenten der Landeskirche, Dr. Volker Knöppel, vertreten.

     

     

     

    ____________
     


    Ladies Corner geht weiter...

     

    Am 2. Abend des Online-Seminars „Ladies Corner“, ging es um Maria.

    Dr. Ulrike Metternich von der Evangelischen Akademie in Berlin stellte das Lied der Maria, das „Magnifikat“ aus Lukas 1, vor. Für sie sind das keine Verse mit dem „Duft von Zimtsternen“, sondern es ist ein politisches Lied
    mit vielen Bezügen zu anderen Stellen der Bibel und zu unserer Zeit heute.

    Außerdem sprach sie darüber, mit welcher Perspektive sie die Evangelien liest: Als Texte, die nach dem Krieg und der Zerstörung des Tempels in Jerusalem geschrieben worden sind…das war spannend!

    Organisiert von : Andrea Wöllenstein



    Positionspapier zur Arbeit des Müttergenesungswerkes

    Positionierung und Forderungen
    Landesausschuss Müttergenesung Hessen
    anlässlich der Fachtagung am 01.09.2021 in Frankfurt
    „Unsere Stärke: Familien stärken“
    Gesundheitsförderung von Müttern, Vätern und Pflegenden

    (Weitergeleitet von der LFK Vorsitzenden Monika Ilona Pfeifer)

    Forderung aus Sicht der Klinikträger:

    - Leistungsgerechte Vergütungen für vom Müttergenesungswerk anerkannte Kliniken, die medizinische Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen nach §§ 24, 41 SGB V und §§ 23, 40 SGBV anbieten. Dies bedeutet: Schaffung einer stabilen und verlässlichen finanziellen Grundlage für die Kliniken durch die Finanzierung der von den Krankenkassen geforderten Qualität und Leistung. Verhandlung der Kriterien zur Definition der Leistungsfähigkeit der Kliniken bei wirtschaftlicher Betriebsführung zwischen Leistungserbringer und Kostenträger statt einseitiger Festlegung durch Kostenträger.

    - Die Müttergenesung muss als eine spezifische Leistung unseres Gesundheitssystems für Mütter, Väter, Pflegende durch Praxis, Forschung und Politik weiter gefördert werden.

     

    Forderungen aus Sicht der Beratungsstellenträger:

    - Gesicherte Refinanzierung der Beratungsarbeit.

    - Gesetzlicher Anspruch auf vor- und nachstationäre Beratung und Betreuung für Mütter, Väter und pflegende Angehörige.

    - Verankerung der vor- und nachstationären Beratungs- und Betreuungsleistung für Mütter und Väter in §§ 24, 41 SGB V und für pflegende Angehörige in §§ 23, 40 SGB V.

    - Rahmenvereinbarungen in einem neuen § 132 i SGB V, mit denen sich die Krankenkassen, Träger der Beratungsstellen und das Müttergenesungswerk auf Bundesebene auf Rahmenbedingungen: Anforderungen, Inhalte, Vergütungsgrundsätze, Qualität, etc. verständigen.

     

    Forderung des Landesausschusses Müttergenesung an die Politik

    Die Angebote der Mitglieder des Landesausschuss Müttergenesung zur Gesundheitsförderung von Müttern, Vätern und Pflegenden in Hessen In Hessen bieten 3 Kliniken Vorsorge- und/oder Rehabilitationsmaßnahmen nach §§ 24 und 41 SGB V für Mutter-Kind, eine davon auch für Vater-Kind, an, um die mütter- und väterspezifischen Erkrankungen nachhaltig zu behandeln und die Lebenssituation der Frauen bzw. der Männer und ihrer Familien zu verbessern. Die Maßnahmen verfolgen einen individuellen, komplexen interdisziplinären Behandlungsansatz aus medizinischen, physio- sowie sozialtherapeutischen Angeboten und begegnen damit den zunehmenden Bedarfen bzw. Erfordernissen mit leistungsgerechten medizinisch-therapeutischen Konzepten. Sie tragen somit maßgeblich zur Gesundung von Familien bei. Verteilt über ganz Hessen begleiten Beratungsstellen unter dem Dach des Müttergenesungswerkes belastete Mütter und Väter auf dem Weg zu einer stationären Maßnahme nach §§ 24, 41 SGB V: als Grundpfeiler dieser ganzheitlichen und geschlechtsspezifischen Behandlungskonzepte in den Kliniken unterstützen sie z. B. die Beantragung bei der Krankenkasse und Auswahl einer geeigneten Klinik. Sie vermitteln darüber hinaus in wohnortnahe Unterstützungssysteme (Erziehungs-, Schuldner-, Allgemeine Lebens- und psychologische Beratung, etc.). Die Beratungsstellen sind somit vielfach die erste Anlaufstelle mit Clearing-Funktion. Nach der Kurmaßnahme werden über Nachsorgeangebote die positiven Erfahrungen aus der Kur nachhaltig im Alltag verankert. Die Beratungen vor Beginn einer Maßnahme, die stationäre Maßnahme sowie die Nachsorge im Anschluss bilden einen wesentlichen Teil der Strukturqualität dieser gestaffelten präventiven Gesundheitsversorgung, innerhalb eines einzigartigen sozialmedizinischen Modells. Bekannt auch unter dem Namen der sogenannten „Therapeutischen Kette“, gleichbedeutend einer Präventionskette. Der Landesausschuss Müttergenesung in Hessen ist ein Zusammenschluss auf Landesebene von Trägergruppen des Müttergenesungswerkes von Arbeiterwohlfahrt, Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit e.V. und Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung e.V.

    Geschäftsführender Vorstand Landesausschuss Hessen
    Andrea Twardella/Sigrid Unglaub/ Heidrun Klinger-Meske
    Bad Wildungen/Frankfurt/Kassel
    Kontaktadresse:
    Arbeitsgemeinschaft Frauen- und Familiengesundheit/Müttergenesung
    in der Diakonie Hessen
    Heidrun Klinger-Meske
    Kölnische Straße 136
    34119 Kassel
    Tel.: 0561 1095 – 3111
    Fax: 0561 1095 – 3128
    E-Mail: heidrun.klinger-meske@diakonie-hessen.de

    Link zur Dokumentation der Fachtagung am 01.09.2021 in Frankfurt mit allen Grußworten und
    Vorträgen

    https://www.diakonie-hessen.de/info/themen/fachtag-unsere-staerke-familien-staerken-dokumentation/?no_cache=1#c1373



    Weltgebetstag

    Weltgebetstag 2022 - „Zukunftsplan: Hoffnung“

    Passend zum Thema des Weltgebetstag 2022 aus England, Wales und Nordirland haben wir einen Zukunftsplan für die Studientage erstellt, die jedes Jahr im Januar stattfinden: Neben insgesamt 7 Studientagen, die in Gemeindehäusern und – Zentren abgehalten werden wird es weitere 6 Online-Angebote geben, zu denen sich Frauen einzeln oder als Gruppe anmelden können. 
    Besonders wenn Sie einen der 6 Online-Studientage nutzen wollen, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung mit Angabe einer Postadresse sowie der Anzahl der Teilnehmerinnen. Denn wir werden wieder vorab Pakete und Umschläge verschicken, die dann vor Ort ausgepackt und bearbeitet werden sollen. Anmeldung unter www.ekkw.de/bildung/anmeldung 
    Für die drei Werkstätten und den Musikworkshop planen wir auch zukünftig Präsenzangebote. 
    Wir hoffen, dass durch diese gute Mischung für jede etwas dabei ist und freuen uns auf das Miteinander in unterschiedlichen Varianten. 

    Sabine Schött, Maja Schauder und Andrea Wöllenstein

     

    "I know the plans I have for you" - "Ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe". Mit diesem Spruch aus Jeremia 29,11 laden uns Frauen aus England, Wales und Nordirland ein, den Weltgebetstag im März 2022 gemeinsam zu feiern. Das Weltgebetstagsteam und Weltgebetstagspfarrerin Ute Dilger stecken schon mitten in den Vorbereitungen für die Studientage und Werkstätten.
    Zur Einstimmung für uns hat Ute Dilger den Impuls geschrieben. Mehr Informationen zum WGT finden Sie auf www.ekkw-weltgebetstag.de/

    Landesfrauenkonferenz: 2021-12-02 31903

    Veranstaltungen für Frauen

    Landesfrauenkonferenz: Bericht aus den Sprengeln

    Bericht aus den Sprengeln: Sprengel Marburg

    Frauenarbeit Querbeet

    ist hervorgegangen aus den früheren Sprengeltreffen und soll Austausch ermöglichen und Fortbildung bieten da der Sprengel jetzt sehr groß ist und dadurch weite Wege entstehen, soll es trotzdem die Möglichkeit geben, in den Regionen zu arbeiten. Die Veranstaltung soll draußen stattfinden und steht unter der Idee des Gartens. Es gibt einen Input von den Hauptamtlichen, aber im Sinne einer Pflanzenbörse auch die Möglichkeit, untereinander Ideen auszutauschen.

    Was ist unser Bedarf für die aktuell geplanten drei Veranstaltungen? 

    Zur Zeit sind viele noch sehr unsicher, was die Planungen für den Herbst betrifft, viele fühlen sich noch nicht bereit für tolle Pläne, sondern haben erstmal das Bedürfnis , selbst ein wenig aufzutanken, sich einfach mal wieder zu treffen, die Gemeinschaft zu genießen, die eigenen Ressourcen zu beleben, einen schönen Nachmittag zusammen zu verbringen. Weitere Anregungen aus unserer Runde: eine Andacht feiern, etwas Kreatives tun, eine Bibelarbeit, einen Neuanfang nach Corona in den Blick nehmen. Unser Kreis ist die Hauptzielgruppe der Veranstaltungen Frauenarbeit Querbeet, also meldet euch bitte sehr bald an, damit Andrea, Maja und Sabine wissen, mit wie vielen Frauen sie jeweils rechnen können! Auch alle anderen interessierten Frauen aus euren Gemeinden, Gruppen oder Kreisen könnt ihr einladen, vielleicht kommen ja manche Frauen ganz neu auf den Geschmack, bei uns mitzumachen

    Anmeldung über die Homepage (Erwachsenenbildung), im Veranstaltungsheft auf Seite 31 findet ihr weitere Informationen

    11.6. Fulda; 18.6. Kassel; 25.6. Ottrau; 6.7. Fronhausen jeweils von 18 bis 21 Uhr

     Aufgaben und Ziele der Landesfrauenkonferenz

    Ein schwieriger Punkt, denn wir müssen bei der Neuformulierung berücksichtigen, dass wir in ca zwei Jahren nur noch zwei halbe Stellen haben, mit denen uns Maja und Sabine unterstützen können, wenn Andrea in den Ruhestand geht. Eine der beiden soll weiter als beratendes Mitglied im Vorstand sein.

    Wie können wir also realistische Ziele finden, in denen die beiden Stränge der Angebote vor Ort in den Gemeinden und der überregionalen und gesellschafts- bzw. frauenpolitischen Themen berücksichtigt werden?

    Maja und Sabine sollen dann keine Veranstaltungen mehr vor Ort durchführen, sondern uns mit Fortbildungen und Impulsen dazu anregen, die Veranstaltungen selbst umzusetzen. Auch werden sie in Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Sitzungen der LFK vorbereiten. Konkrete Vorschläge aus unseren Reihen für die zukünftige Sitzungen:

    Pro Jahr vier statt zwei Termine, um die einzelnen Treffen nicht mit allzu vielen Themen zu überfrachten.

    Zwei längere Sitzungen (3 Stunden) in Präsenz, zwei kürzere (2 Stunden ) online. 

    Politisch/ inhaltliche Schwerpunkte; Glaubens- und Bibelthemen; Austausch soll mehr Raum haben, nicht nur in den kurzen Pausen. Für die beiden ersten Punkte wünschen wir uns geeignete Referentinnen. Trotz der Schulungen brauchen und wollen wir bei Veranstaltungen vor Ort weiter die Zusammenarbeit mit Pfarrerinnen, vielleicht dann aus den jeweiligen Kirchenkreisen. Eine gute Möglichkeit wäre nach wie vor die Bildung von Frauenausschüssen in den Kreissynoden! Dies könnte bei unserem Wochenende im Haus Tabor (22.-23.10.!) genauer besprochen werden, damit uns der Weg dahin klar wird und wir den Wunsch gut begründen können

    Neues Wahlverfahren und neue Satzung der LFK

    Dies hängt eng mit dem vorigen Punkt zusammen und ist genauso schwierig - wir haben festgestellt, dass es uns im Rahmen des Sprengeltreffens nicht gelingt, hier konkrete Vorschläge zu erarbeiten und schlagen deshalb vor, dass eine Arbeitsgruppe aus mindestens 6-8 Frauen dies bis zum Treffen in Haus Tabor vorbereiten soll. Wenn es eine gute Vorlage gibt, lässt sich daran besser diskutieren und überlegen, was wir wie verändern wollen. Einig waren wir uns, dass wir folgendes Votum unseres Sprengels an den Vorstand weitergeben wollen: 

    Wir möchten erreichen, dass die Berufung der Mitglieder der LFK über die Kreissynoden erfolgt.

    Unser nächstes Sprengeltreffen ist am 21.9. um 18 Uhr über Zoom, bis dahin ist hoffentlich klarer, unter welchen (Corona-)Bedingungen wir Veranstaltungen planen können.

     

    Claudia Förster

     

    2021-11-11 31267

    Frauen engagiert Euch!
    Bericht aus den Sprengeln

    Bericht aus den Sprengeln: Sprengel Marburg

    Frauenarbeit Querbeet

    ist hervorgegangen aus den früheren Sprengeltreffen und soll Austausch ermöglichen und Fortbildung bieten da der Sprengel jetzt sehr groß ist und dadurch weite Wege entstehen, soll es trotzdem die Möglichkeit geben, in den Regionen zu arbeiten. Die Veranstaltung soll draußen stattfinden und steht unter der Idee des Gartens. Es gibt einen Input von den Hauptamtlichen, aber im Sinne einer Pflanzenbörse auch die Möglichkeit, untereinander Ideen auszutauschen.

    Was ist unser Bedarf für die aktuell geplanten drei Veranstaltungen? 

    Zur Zeit sind viele noch sehr unsicher, was die Planungen für den Herbst betrifft, viele fühlen sich noch nicht bereit für tolle Pläne, sondern haben erstmal das Bedürfnis , selbst ein wenig aufzutanken, sich einfach mal wieder zu treffen, die Gemeinschaft zu genießen, die eigenen Ressourcen zu beleben, einen schönen Nachmittag zusammen zu verbringen. Weitere Anregungen aus unserer Runde: eine Andacht feiern, etwas Kreatives tun, eine Bibelarbeit, einen Neuanfang nach Corona in den Blick nehmen. Unser Kreis ist die Hauptzielgruppe der Veranstaltungen Frauenarbeit Querbeet, also meldet euch bitte sehr bald an, damit Andrea, Maja und Sabine wissen, mit wie vielen Frauen sie jeweils rechnen können! Auch alle anderen interessierten Frauen aus euren Gemeinden, Gruppen oder Kreisen könnt ihr einladen, vielleicht kommen ja manche Frauen ganz neu auf den Geschmack, bei uns mitzumachen

    Anmeldung über die Homepage (Erwachsenenbildung), im Veranstaltungsheft auf Seite 31 findet ihr weitere Informationen

    11.6. Fulda; 18.6. Kassel; 25.6. Ottrau; 6.7. Fronhausen jeweils von 18 bis 21 Uhr

     Aufgaben und Ziele der Landesfrauenkonferenz

    Ein schwieriger Punkt, denn wir müssen bei der Neuformulierung berücksichtigen, dass wir in ca zwei Jahren nur noch zwei halbe Stellen haben, mit denen uns Maja und Sabine unterstützen können, wenn Andrea in den Ruhestand geht. Eine der beiden soll weiter als beratendes Mitglied im Vorstand sein.

    Wie können wir also realistische Ziele finden, in denen die beiden Stränge der Angebote vor Ort in den Gemeinden und der überregionalen und gesellschafts- bzw. frauenpolitischen Themen berücksichtigt werden?

    Maja und Sabine sollen dann keine Veranstaltungen mehr vor Ort durchführen, sondern uns mit Fortbildungen und Impulsen dazu anregen, die Veranstaltungen selbst umzusetzen. Auch werden sie in Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Sitzungen der LFK vorbereiten. Konkrete Vorschläge aus unseren Reihen für die zukünftige Sitzungen:

    Pro Jahr vier statt zwei Termine, um die einzelnen Treffen nicht mit allzu vielen Themen zu überfrachten.

    Zwei längere Sitzungen (3 Stunden) in Präsenz, zwei kürzere (2 Stunden ) online. 

    Politisch/ inhaltliche Schwerpunkte; Glaubens- und Bibelthemen; Austausch soll mehr Raum haben, nicht nur in den kurzen Pausen. Für die beiden ersten Punkte wünschen wir uns geeignete Referentinnen. Trotz der Schulungen brauchen und wollen wir bei Veranstaltungen vor Ort weiter die Zusammenarbeit mit Pfarrerinnen, vielleicht dann aus den jeweiligen Kirchenkreisen. Eine gute Möglichkeit wäre nach wie vor die Bildung von Frauenausschüssen in den Kreissynoden! Dies könnte bei unserem Wochenende im Haus Tabor (22.-23.10.!) genauer besprochen werden, damit uns der Weg dahin klar wird und wir den Wunsch gut begründen können

    Neues Wahlverfahren und neue Satzung der LFK

    Dies hängt eng mit dem vorigen Punkt zusammen und ist genauso schwierig - wir haben festgestellt, dass es uns im Rahmen des Sprengeltreffens nicht gelingt, hier konkrete Vorschläge zu erarbeiten und schlagen deshalb vor, dass eine Arbeitsgruppe aus mindestens 6-8 Frauen dies bis zum Treffen in Haus Tabor vorbereiten soll. Wenn es eine gute Vorlage gibt, lässt sich daran besser diskutieren und überlegen, was wir wie verändern wollen. Einig waren wir uns, dass wir folgendes Votum unseres Sprengels an den Vorstand weitergeben wollen: 

    Wir möchten erreichen, dass die Berufung der Mitglieder der LFK über die Kreissynoden erfolgt.

    Unser nächstes Sprengeltreffen ist am 21.9. um 18 Uhr über Zoom, bis dahin ist hoffentlich klarer, unter welchen (Corona-)Bedingungen wir Veranstaltungen planen können.

     

    Claudia Förster

     

    Die Zukunft der Landesfrauenkonferenz sieht zunächst einmal so aus:
    Die Zukunft der Landesfrauenkonferenz sieht zunächst einmal so aus:
    Schulungen zu TEAMS finden unter dem Motto „Frauenkreise digital“ vom 17.Mai bis zum 24. Juni von 16 – 17.30 Uhr statt. Interessierte Delegierte melden sich bitte zu dieser Fortbildungsreihe über den Seminarmanager an.
    Landesfrauenkonferenz: Volles Programm bei der Landesfrauenkonferenz - auch digital

       

    „Sonnenblumen sind wie der Feiertag der Natur“, sagte die Vorsitzende Monika Ilona Pfeifer und bezog sich dabei auf die Blumen vor ihrem Laptop. Sie erinnerten sie an den Psalm 104 und wurden zum Thema der Andacht. Ebenso wie die Bilder des Malers Vincent van Gogh, wie Helga Thomas in ein paar Sätzen erläutert. Musikalisch untermalte Dorothea Mandt die Andacht mit „Herr Deine Liebe ist wie Wind und Weite.

    Doch die Landesfrauenkenferenz ist mehr als nur beschauliche Andacht. Die Damen aus den Sprengeln trugen vor, welche Aktivitäten sie trotz der Corona-Pandemie in ihren Kreisen durchführten. Bewunderswert vielfältig waren die Ideen, die Aktionen und die Gottesdienste, die mit den Auflagen dennoch möglich waren.

    Wieder einmal stand die Frage im Raum: "Was sind wir? Wie verstehen wir uns?" Das Selbstverständnis der Landesfrauenkonferenz stand auf der Tagesordnung, weil der Wahlmodus der Delegierten so nicht beibehalten werden kann. Es hat sich gezeigt, dass der bisherige Wahlvorgang sehr aufwändig ist und einer einfacheren Methode weichen muss. Der Vorschlag von Andrea Wöllenstein, die Wahlvorschläge von den Frauengruppen einreichen, aber von den Kreissynoden durchführen zu lassen, stieß nicht gleich auf Gegenliebe. Die Damen wollten sich den Vorschlag durch den Kopf gehen lassen und die Diskussion darüber anläßlich der Zukunftswerkstatt im Oktober führen. Danach soll ein Gremium die notwendige Änderung der Satzung erarbeiten.  

    Ute Dilger stellte den nächsten Weltgebetstag, der von Frauen aus England, Wales und Nordirland gestaltet wird vor. 

    Die Vorsitzende Monika I. Pfeifer erläuterte die Petition gegen die Schließung des Hauses der EFID.

    Diese Petition wurde verabschiedet, sollte jedoch noch etwas gekürzt werden. Danach solle sie  persönlich an die Synodalen der evangelischen Kirche übergeben werden.

    Und Monika I. Pfeifer stellt auch die brandneue Broschüre "Für Engagement begeistern" vor, die helfen soll, Ehrenamtliche i

                            

     

     

     

     

    2021-10-24 31712

    Landesfrauenkonferenz 06. September 2021
    Volles Programm bei der Landesfrauenkonferenz - auch digital

    Landesfrauenkonferenz 2021 noch einmal digital

       

    „Sonnenblumen sind wie der Feiertag der Natur“, sagte die Vorsitzende Monika Ilona Pfeifer und bezog sich dabei auf die Blumen vor ihrem Laptop. Sie erinnerten sie an den Psalm 104 und wurden zum Thema der Andacht. Ebenso wie die Bilder des Malers Vincent van Gogh, wie Helga Thomas in ein paar Sätzen erläutert. Musikalisch untermalte Dorothea Mandt die Andacht mit „Herr Deine Liebe ist wie Wind und Weite.

    Doch die Landesfrauenkenferenz ist mehr als nur beschauliche Andacht. Die Damen aus den Sprengeln trugen vor, welche Aktivitäten sie trotz der Corona-Pandemie in ihren Kreisen durchführten. Bewunderswert vielfältig waren die Ideen, die Aktionen und die Gottesdienste, die mit den Auflagen dennoch möglich waren.

    Wieder einmal stand die Frage im Raum: "Was sind wir? Wie verstehen wir uns?" Das Selbstverständnis der Landesfrauenkonferenz stand auf der Tagesordnung, weil der Wahlmodus der Delegierten so nicht beibehalten werden kann. Es hat sich gezeigt, dass der bisherige Wahlvorgang sehr aufwändig ist und einer einfacheren Methode weichen muss. Der Vorschlag von Andrea Wöllenstein, die Wahlvorschläge von den Frauengruppen einreichen, aber von den Kreissynoden durchführen zu lassen, stieß nicht gleich auf Gegenliebe. Die Damen wollten sich den Vorschlag durch den Kopf gehen lassen und die Diskussion darüber anläßlich der Zukunftswerkstatt im Oktober führen. Danach soll ein Gremium die notwendige Änderung der Satzung erarbeiten.  

    Ute Dilger stellte den nächsten Weltgebetstag, der von Frauen aus England, Wales und Nordirland gestaltet wird vor. 

    Die Vorsitzende Monika I. Pfeifer erläuterte die Petition gegen die Schließung des Hauses der EFID.

    Diese Petition wurde verabschiedet, sollte jedoch noch etwas gekürzt werden. Danach solle sie  persönlich an die Synodalen der evangelischen Kirche übergeben werden.

    Und Monika I. Pfeifer stellt auch die brandneue Broschüre "Für Engagement begeistern" vor, die helfen soll, Ehrenamtliche i

                            

     

     

     

     

    Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz rüstet auf, am 20. Oktober 2020 auch online-Diskussion möglich!

    Sichtbar machen, was die Frauen alles bewegen

     

    „Wir müssen sichtbar machen, was die Frauen in der Krise alles bewältigt haben“, sagte Ilona Friedrich, die Sozialdezernentin der Stadt Kassel und sprach damit den Damen der Landesfrauenkonferenz aus der Seele. Erstmalig -in Coronazeiten- trafen sich am 20. Oktober 22 Frauen im Haus der Kirche zu eine Präsenzveranstaltung. Ganz neu, und den Umständen angepasst waren weitere 13 Damen per Zoom-Konferenz zugeschaltet, die sich so auch aktiv an der Diskussion beteiligen konnten.

    „Die Krise hat gezeigt“, so Friedrich, „dass wir Dinge anders machen können. Zum Beispiel nicht mehr 2,5 Stunden nach Wiesbaden fahren, besser die Probleme digital diskutieren und effektiv lösen“, schilderte sie die positiven Veränderungen in ihrem eigenen Berufsumfeld.

    „Was die Sozialarbeit anbelangt, sind die Kirchenfrauen sehr engagiert“, antwortete die Sozialdezernentin auf die Frage von Sozialpädagogin Sabine Schött, wo denn Frau Friedrich die Kirchenfrauen sehe. Darüberhinaus wünschte sie sich, dass die christlichen Frauen weiterhin den Finger heben, wenn es um Benachteiligung von Frauen gehe!

     

    Statement der Bürgermeisterin zur Frage:

    Welche Chancen sehen Sie für die evangelische Kirche in dieser Krise ?

    "Ich habe in Kassel erlebt, wie sich die Kirchengemeinden gerade bei der Unterstützung von älteren Menschen engagiert und sich auch stadtweit am koordinierten Netzwerk beteiligt haben. Aus meiner Sicht ist dieses Zugehen auf die Menschen vor Ort im Stadtteil, das persönliche Gespräch (auch in Distanz, vielleicht am Fenster), der Brief, die ganz konkrete Unterstützung auch eine Chance für die evangelische Kirche. Auf dem Weg hin zu sorgenden Gemeinschaften sind dies gute Zeichen."
    2020-11-26 31502

    Erstmalig wieder Präsenzveranstaltung:
    Landesfrauenkonferenz rüstet auf, am 20. Oktober 2020 auch online-Diskussion möglich!

    Applaus auch von den online-Teilnehmerinnen nehmen dankend entgegen von links: Ilona Friedrich, Sozialdezernentin der Stadt Kassel und rechts Monika Ilona Pfeifer, Vorsitzende der Landesfrauenkonferenz

    Sichtbar machen, was die Frauen alles bewegen

     

    „Wir müssen sichtbar machen, was die Frauen in der Krise alles bewältigt haben“, sagte Ilona Friedrich, die Sozialdezernentin der Stadt Kassel und sprach damit den Damen der Landesfrauenkonferenz aus der Seele. Erstmalig -in Coronazeiten- trafen sich am 20. Oktober 22 Frauen im Haus der Kirche zu eine Präsenzveranstaltung. Ganz neu, und den Umständen angepasst waren weitere 13 Damen per Zoom-Konferenz zugeschaltet, die sich so auch aktiv an der Diskussion beteiligen konnten.

    „Die Krise hat gezeigt“, so Friedrich, „dass wir Dinge anders machen können. Zum Beispiel nicht mehr 2,5 Stunden nach Wiesbaden fahren, besser die Probleme digital diskutieren und effektiv lösen“, schilderte sie die positiven Veränderungen in ihrem eigenen Berufsumfeld.

    „Was die Sozialarbeit anbelangt, sind die Kirchenfrauen sehr engagiert“, antwortete die Sozialdezernentin auf die Frage von Sozialpädagogin Sabine Schött, wo denn Frau Friedrich die Kirchenfrauen sehe. Darüberhinaus wünschte sie sich, dass die christlichen Frauen weiterhin den Finger heben, wenn es um Benachteiligung von Frauen gehe!

     

    Statement der Bürgermeisterin zur Frage:

    Welche Chancen sehen Sie für die evangelische Kirche in dieser Krise ?

    "Ich habe in Kassel erlebt, wie sich die Kirchengemeinden gerade bei der Unterstützung von älteren Menschen engagiert und sich auch stadtweit am koordinierten Netzwerk beteiligt haben. Aus meiner Sicht ist dieses Zugehen auf die Menschen vor Ort im Stadtteil, das persönliche Gespräch (auch in Distanz, vielleicht am Fenster), der Brief, die ganz konkrete Unterstützung auch eine Chance für die evangelische Kirche. Auf dem Weg hin zu sorgenden Gemeinschaften sind dies gute Zeichen."
    Landesfrauenkonferenz:
    ORGANSPENDE.
    Entscheide ich. Der andere Ausweis.
     
    ….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
    Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
    Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
    Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
    wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
    Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
    Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
     
    Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
    Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
    Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
     
    Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
     
    Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
    Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
     
    Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
    und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
     
    Beate Hruschka
    2017-05-24 22166


    Vorderseite des Organspendeausweis
    ORGANSPENDE.
    Entscheide ich. Der andere Ausweis.
     
    ….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
    Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
    Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
    Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
    wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
    Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
    Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
     
    Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
    Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
    Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
     
    Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
     
    Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
    Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
     
    Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
    und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
     
    Beate Hruschka

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    Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

    Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz

    Die Landesfrauenkonferenz

    ... ist ein ehrenamtliches Gremium mit  gewählten Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Berufenen aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Beauftragten für Frauenbildung (Referat Erwachsenenbildung) koordinieren und gestalten die Ehrenamtlichen die Frauenarbeit in unserer Landeskirche.

    Sie bieten entsprechende Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten innerhalb der Kirchenkreise an.

     

    2020-09-05 12354

    Neu Organisiert:
    Landesfrauenkonferenz

    privat/H.Hebeler Wahl des Vorstandes 10.09.2019 v.l. Helga Thomas, Helga Schultz, die Vorsitzende: Monika Ilona Pfeifer, Andrea Rohde, Irmtraud Hansmann-Ganß, Ingrid Ersfeld-Tympel und Pfarrerin Andrea Wöllenstein; es fehlt: Helga Hebeler

    Die Landesfrauenkonferenz

    ... ist ein ehrenamtliches Gremium mit  gewählten Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Berufenen aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Beauftragten für Frauenbildung (Referat Erwachsenenbildung) koordinieren und gestalten die Ehrenamtlichen die Frauenarbeit in unserer Landeskirche.

    Sie bieten entsprechende Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten innerhalb der Kirchenkreise an.

     



    Die Kunst des Netzwerkens

    Die Werkstatt Frauenarbeit hat eine elementare Kunst zumThema gemacht, das Netzwerken. Beziehungsarbeit ist eine Kunst, die Frauen im Privaten meist perfekt beherrschen, in dem sie beispielsweise sich mit Freundinnen austauschen, sich unterstützen und weiterhelfen. Aber wie sie diese Technik gezielt einsetzen, um persönlich weiterzukommen, oder Projekte in der Kirche voranzutreiben, das vermitteln Sabine Schött und Maja Schauder in dieser Fortbildung. Am 17.09. findet sie noch einmal statt, nämlich in Hanau. Darüberhinaus ist angedacht diese Fortbildung auch als Onlineseminar anzubieten und gegebenenfalls fortzuführen.  (HHE)



    Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:

    Helga Hebeler, Delegierte des Sprengels Marburg, Kirchenkreis Fritzlar

    Anschrift: Hebeler.wh@t-online.de

    Liebe Delegierte, Liebe interessierte Frauen!

    Habe Sie Anregungen, Wünsche oder Korrekturen, wenden Sie sich bitte an die o.g. mailadresse. Ich feue mich über Eure/Ihre Rückmeldungen. 

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